Hello: Facebook bringt eigenen Dialer für Android-Smartphones
Facebook versucht ab sofort mit einer neuen Dialer-App in den Mittelpunkt der Kommunikation seiner Nutzer zu gelangen. Die "Hello" genannte Dialer-App soll ein moderneres Telefonie-Erlebnis bieten und macht unter anderem Telefonate per WLAN einfacher - so zumindest die Theorie.
Die Dialer-App von Facebook steht ab sofort über den Google Play Store zum kostenlosen Download für die Nutzer von Android-basierten Geräten zur Verfügung. Sie ersetzt den nativen Dialer von Android durch eine natürlich stark an Facebook gebundene Variante. Es gibt drei Hauptfunktionen - die Identifikation von Anrufern per Facebook, das Abwehren von unerwünschten Anrufen und die Suche von Telefonnummern örtlicher Geschäfte.
Hello soll außerdem die Nutzung von kostenloser Telefonie per VoIP über WLAN fördern, was eigentlich als Teil des Funktionsumfangs des Facebook Messengers schon lange geboten wird. Bei der neuen Dialer-App dürfte diese Funktion jedoch deutlich häufiger genutzt werden. Verpasst man mal einen Anruf, kann man außerdem per Messenger eine Antwort schicken.
Mit Hello will Facebook offenbar nach dem Scheitern von Facebook Home einen neuen Anlauf wagen, in das "Herz" der Smartphone-Nutzung vorzudringen. Dazu setzt man auf eine Optik im Stil des neuen Material-Designs von Android 5.0 "Lollipop", natürlich wieder mit der Hauptfarbe Blau. Die Oberfläche wird in vier Haupt-Reiter unterteilt: Kürzliche Anrufe, die Wähltasten, Kontakte und Einstellungen.
Bekommt man einen Anruf von einer Nummer, die die App noch nicht kennt, versucht sie diese einem Nutzerprofil bei Facebook zuzuordnen. Gelingt dies, wird das Miniaturbild vom Profil des jeweiligen Nutzers abgerufen, ebenso wie die Kontaktdaten. Dafür muss allerdings die Zustimmung des jeweiligen Anwenders vorliegen. Unter anderem werden dann neben dem Profilbild auch gemeinsame Freunde, der Herkunftsort und einige weitere Informationen angezeigt. Hat der jeweilige Anrufer bei Facebook seine E-Mail-Adresse oder Website hinterlegt, kann man diese Angaben nach Ende des Anrufs einsehen.
Die Anruf-Blockierung von Hello wehrt Anrufe nicht grundsätzlich ab, sondern leitet sie einfach zur Sprach-Mailbox weiter. Für Hello betreibt Facebook aber eine gemeinsame Liste häufig von Nutzern gesperrter Nummern, so dass man auf Wunsch alle Anrufe dieser Nummern automatisch an die Mailbox umleiten lassen kann. Stört ein noch nicht geblockter Anrufer zu oft, lässt er sich mit einem einzelnen Antippen des entsprechenden Buttons im Hello-Dialer abweisen.
Hello bietet darüber hinaus wie erwähnt auch noch eine lokale Suche. Hat eine Firma eine Facebook-Seite und dort auch ihre Telefonnummer hinterlegt, braucht man in Hello nur die ersten paar Buchstaben des Namens eingeben und schon wird die entsprechende Nummer angezeigt. Zusätzlich liefert die App auch eine eventuell vorhandene Bewertung durch Nutzer und die Adresse.
Facebook will mit Hello angeblich selbst kein Geld verdienen, sondern hofft auf zusätzliche Einnahmen auf indirektem Weg, weil bei einer gewissen Popularität der Dialer-App die Anwender generell mehr Zeit mit Facebooks Diensten verbringen.
Hello soll außerdem die Nutzung von kostenloser Telefonie per VoIP über WLAN fördern, was eigentlich als Teil des Funktionsumfangs des Facebook Messengers schon lange geboten wird. Bei der neuen Dialer-App dürfte diese Funktion jedoch deutlich häufiger genutzt werden. Verpasst man mal einen Anruf, kann man außerdem per Messenger eine Antwort schicken.
Mit Hello will Facebook offenbar nach dem Scheitern von Facebook Home einen neuen Anlauf wagen, in das "Herz" der Smartphone-Nutzung vorzudringen. Dazu setzt man auf eine Optik im Stil des neuen Material-Designs von Android 5.0 "Lollipop", natürlich wieder mit der Hauptfarbe Blau. Die Oberfläche wird in vier Haupt-Reiter unterteilt: Kürzliche Anrufe, die Wähltasten, Kontakte und Einstellungen.
Bekommt man einen Anruf von einer Nummer, die die App noch nicht kennt, versucht sie diese einem Nutzerprofil bei Facebook zuzuordnen. Gelingt dies, wird das Miniaturbild vom Profil des jeweiligen Nutzers abgerufen, ebenso wie die Kontaktdaten. Dafür muss allerdings die Zustimmung des jeweiligen Anwenders vorliegen. Unter anderem werden dann neben dem Profilbild auch gemeinsame Freunde, der Herkunftsort und einige weitere Informationen angezeigt. Hat der jeweilige Anrufer bei Facebook seine E-Mail-Adresse oder Website hinterlegt, kann man diese Angaben nach Ende des Anrufs einsehen.
Die Anruf-Blockierung von Hello wehrt Anrufe nicht grundsätzlich ab, sondern leitet sie einfach zur Sprach-Mailbox weiter. Für Hello betreibt Facebook aber eine gemeinsame Liste häufig von Nutzern gesperrter Nummern, so dass man auf Wunsch alle Anrufe dieser Nummern automatisch an die Mailbox umleiten lassen kann. Stört ein noch nicht geblockter Anrufer zu oft, lässt er sich mit einem einzelnen Antippen des entsprechenden Buttons im Hello-Dialer abweisen.
Hello bietet darüber hinaus wie erwähnt auch noch eine lokale Suche. Hat eine Firma eine Facebook-Seite und dort auch ihre Telefonnummer hinterlegt, braucht man in Hello nur die ersten paar Buchstaben des Namens eingeben und schon wird die entsprechende Nummer angezeigt. Zusätzlich liefert die App auch eine eventuell vorhandene Bewertung durch Nutzer und die Adresse.
Facebook will mit Hello angeblich selbst kein Geld verdienen, sondern hofft auf zusätzliche Einnahmen auf indirektem Weg, weil bei einer gewissen Popularität der Dialer-App die Anwender generell mehr Zeit mit Facebooks Diensten verbringen.
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