Nearline: Google bringt billigen Speicher gegen Amazon in Stellung
Der Suchmaschinenkonzern Google bringt einen neuen Cloud-Storage-Dienst an den Start, mit dem das Unternehmen Amazons Glacier-Service Konkurrenz machen will. Der Speicherplatz ist billig und die Daten deutlich schneller wieder verfügbar als bei der Konkurrenz.
Infografik: State of Cloud Computing
"Google Nearline" ist nicht für Daten bestimmt, die ständig verfügbar sein müssen und häufig abgerufen werden. Der Dienst, der aktuell noch als Beta geführt wird, dient eher als dauerhafte Ablage für größere Informationsmengen. Genutzt werden kann der Service so beispielsweise, um Backups in der Cloud aufzubewahren. Ähnliches bietet auch Amazon mit Glacier an, wobei es allerdings einen gewaltigen Unterschied gibt.
Bei dem Service des Online-Händlers muss man sich bis zu mehreren Stunden gedulden wenn die Daten wieder heruntergeladen werden sollen. Denn sie werden nicht live auf Servern vorgehalten, sondern im Datenzentrum auf Bändern archiviert. Google will hier deutlich schneller reagieren und die Daten bei Bedarf binnen drei Sekunden wieder zur Verfügung stellen.
Somit ist auch der Google-Dienst keinesfalls dafür geeignet, Inhalte zu speichern, die beispielsweise in Webseiten eingebunden werden sollen - dafür gibt es andere Services. Wird allerdings ein Backup benötigt, kann man mit Nearline deutlich schneller auf einen ausgefallenen Rechner reagieren, als es bei Amazon möglich ist. Nearline ist damit aber nicht nur für Backups interessant, sondern beispielsweise auch für längerfristige Datensammlungen, die dann später einer Analyse unterzogen werden.
Die Preise sind bei beiden Angeboten gleich: Pro Gigabyte und Monat wird ein Cent berechnet. Zur Archivierung größerer Datenmengen sind die Dienste damit deutlich günstiger als Microsofts Azure, wo der niedrigste Listenpreis für Speicherplatz 2,4 Cent pro Gigabyte und Monat beträgt. Der Traffic schlägt bei Nearline ebenfalls mit einem Cent pro Gigabyte zu Buche. Google will in Zusammenarbeit mit Partnern auch für eine Verschlüsselung der hinterlegten Daten sorgen.
Infografik: State of Cloud Computing
"Google Nearline" ist nicht für Daten bestimmt, die ständig verfügbar sein müssen und häufig abgerufen werden. Der Dienst, der aktuell noch als Beta geführt wird, dient eher als dauerhafte Ablage für größere Informationsmengen. Genutzt werden kann der Service so beispielsweise, um Backups in der Cloud aufzubewahren. Ähnliches bietet auch Amazon mit Glacier an, wobei es allerdings einen gewaltigen Unterschied gibt.
Bei dem Service des Online-Händlers muss man sich bis zu mehreren Stunden gedulden wenn die Daten wieder heruntergeladen werden sollen. Denn sie werden nicht live auf Servern vorgehalten, sondern im Datenzentrum auf Bändern archiviert. Google will hier deutlich schneller reagieren und die Daten bei Bedarf binnen drei Sekunden wieder zur Verfügung stellen.
Somit ist auch der Google-Dienst keinesfalls dafür geeignet, Inhalte zu speichern, die beispielsweise in Webseiten eingebunden werden sollen - dafür gibt es andere Services. Wird allerdings ein Backup benötigt, kann man mit Nearline deutlich schneller auf einen ausgefallenen Rechner reagieren, als es bei Amazon möglich ist. Nearline ist damit aber nicht nur für Backups interessant, sondern beispielsweise auch für längerfristige Datensammlungen, die dann später einer Analyse unterzogen werden.
Die Preise sind bei beiden Angeboten gleich: Pro Gigabyte und Monat wird ein Cent berechnet. Zur Archivierung größerer Datenmengen sind die Dienste damit deutlich günstiger als Microsofts Azure, wo der niedrigste Listenpreis für Speicherplatz 2,4 Cent pro Gigabyte und Monat beträgt. Der Traffic schlägt bei Nearline ebenfalls mit einem Cent pro Gigabyte zu Buche. Google will in Zusammenarbeit mit Partnern auch für eine Verschlüsselung der hinterlegten Daten sorgen.
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Magcubic HY300F: Ballförmiger Beamer ist für den WM-Spaß ungeeignet
- Wanbo Togo Pro: Gimbal-Beamer für Urlaub und Co. im Test
- Ctone Matrix Mini M2: Mini-PC mit viel Speicher fürs Geld im Test
- Forza Horizon 6: Fehlermeldung beim ersten Start - Was nun zu tun ist
- Klein, günstig aber mit Schwächen: Magcubic Mini-Beamer im Test
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
- Fox kauft Roku: Neuer Streaming-Gigant für 22 Milliarden Dollar
- Drohnen-Alternative: Schlangenroboter prüfen Hochspannungsleitungen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen