Chef von Beats Music soll künftig iTunes Radio voranbringen
Mit der vollzogenen Übernahme von Beats Electronics und Beats Music durch Apple werden nun die ersten personellen Konsequenzen bekannt. Ian Rogers, der bisher den Posten als CEO vom Musik-Streaming-Dienst Beats Music inne hatte, soll künftig als Chef von iTunes Radio für frischen Wind sorgen.
Damit wird sich eine der Prognosen erfüllen, die bereits früh beim Bekanntwerden der Verhandlungen zwischen den Unternehmen durch das Internet geisterte: Apple will das Know-How von Beats dazu nutzen, aus seinem eigenen Musik-Angebot und allen voran aus iTunes Radio endlich einen konkurrenzfähigen Musikdienst zu machen. Ein wichtiger Punkt in dem ganzen Spiel ist das Personal. Wie das Wall Street Journal berichtet, wird Ian Rogers neuer iTunes-Radio-Chef und ist damit direkt Apples iTunes-Manager Eddy Cue unterstellt.
Apple hatte iTunes Radio im September 2013 in den USA und Australien gelauncht. Seither ist es aber eher ruhig um das Angebot. Es gibt weder Expansionsgerüchte, noch offizielle, aktuelle Nutzerzahlen.
Die Informationen stammen laut dem Wall Street Journal aus gut informierten Kreisen direkt aus dem Umfeld von Rogers. Ob sie allerdings authentisch sind, bleibt abzuwarten. Wie schnell sich solche Informationen als unwahr herausstellen, zeigen die Gerüchte zu dem Stellenabbau bei Beats. Zu der in der vergangene Woche berichteten Kündigungswelle im Zuge des Zusammenschlusses von Apple mit Beats gibt es nun eine Stellungnahme von Apple. Apple-Sprecher Tom Neumayr betonte gegenüber dem Billboard-Magazin, dass das Unternehmen versuche, jedem Beats-Mitarbeiter ein Übernahmeangebot zu machen.
Beats Music wird weitergeführt
Apple soll trotz des verhältnismäßig geringen Marktanteils von Beats Music den Dienst vorerst weiterführen. Aus Beats Music und iTunes Radio soll also kein neuer Dienst entstehen, sondern beide bleiben eigenständig. Als neuer Chef von iTunes Radio soll Rogers seine Erfahrung im Aufbau eines Services einbringen und Apple gegen die in den USA so große Konkurrenz Pandora und Spotify fit machen.Apple hatte iTunes Radio im September 2013 in den USA und Australien gelauncht. Seither ist es aber eher ruhig um das Angebot. Es gibt weder Expansionsgerüchte, noch offizielle, aktuelle Nutzerzahlen.
Die Informationen stammen laut dem Wall Street Journal aus gut informierten Kreisen direkt aus dem Umfeld von Rogers. Ob sie allerdings authentisch sind, bleibt abzuwarten. Wie schnell sich solche Informationen als unwahr herausstellen, zeigen die Gerüchte zu dem Stellenabbau bei Beats. Zu der in der vergangene Woche berichteten Kündigungswelle im Zuge des Zusammenschlusses von Apple mit Beats gibt es nun eine Stellungnahme von Apple. Apple-Sprecher Tom Neumayr betonte gegenüber dem Billboard-Magazin, dass das Unternehmen versuche, jedem Beats-Mitarbeiter ein Übernahmeangebot zu machen.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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