Stellenabbau: Windows-Sparte soll schlanker & schneller werden
Microsoft will im Zuge der massiven Stellenkürzungen neben 12.500 bisherigen Nokia-Mitarbeitern auch 5500 direkt angestellte Mitarbeiter entlassen. Dabei wird auch die Windows-Sparte erneut komplett umgebaut, wie jetzt bekannt wurde - inklusive der Entlassung diverser Mitarbeiter.
Wie Microsoft-Spezialistin Mary Jo Foley und GeekWire unter Berufung auf Angaben aus dem Unternehmen selbst berichten, werden in der Region um das Hauptquartier in Redmond bei Seattle genau 1351 Mitarbeiter ihren Hut nehmen müssen. Die Streichungen betreffen dabei angeblich alle Abteilungen von Microsoft, also alle Sparten von der Rechtsabteilung bis zur Xbox.
Man trennt sich nun von dem unter Sinofsky eingeführten Aufbau der internen Strukturen. Damit ändert sich die Art, wie Microsoft Windows in den in die Bereiche Programm-Management, Entwicklung und Software-Testing aufgeteilten Teams entwickelt. Manche Beobachter waren der Meinung, dass dadurch eine zu starke Abtrennung der Teams untereinander entstand.
Satya Nadella wird künftig die Investitionen in die grundlegenden Entwicklungswerkzeuge verstärken, wobei Dinge wie Tools für die Prüfung des Quellcodes, die Zusammenarbeit zwischen den Teams und die Weitergabe von Code zwischen den verschiedenen Abteilungen in den Mittelpunkt rücken, so Foleys Quellen. Im Zuge der Umstrukturieren will Microsoft auf viele Windows-Entwickler verzichten - vor allem diejenigen, die bisher im Bereich des Software-Testing aktiv sind, müssen angeblich um ihren Job fürchten, heißt es.
Künftig soll das Testen neuer Builds von Windows & Co von den Programm-Managern und Entwicklungs-Ingenieuren selbst durchgeführt werden. Das Team hinter Windows soll auf diese Weise in seiner Arbeitsweise und Struktur eher einem Start-Up-Unternehmen ähneln, um so schneller zu arbeiten und kürzere Release-Zyklen zu gewährleisten. Bisher wurde viel Zeit und Aufwand für eine auf zwei oder drei Jahre angelegte Planung für Planung und Erprobung verschwendet, dürfte der interne Tenor bei Microsoft derzeit lauten.
Was Sinofsky & Ballmer schufen, wird abgeschafft
Die Betriebssystem-Sparte unter Terry Myerson wird Foley zufolge sofort und direkt betroffen sein. Die Abteilung wird nach ihren Angaben ab sofort neu strukturiert, wobei man Veränderungen umsetzt, die bei anderen Teilen der Firma bereits vollzogen wurden. Konkret bedeuten die Änderungen, dass die unter Steve Ballmer und dem Ex-Windows-Chef Steven Sinofsky vorgenommenen Umbauten nach dem Ende der "Vista-Ära" nun ebenfalls abgelöst werden.Man trennt sich nun von dem unter Sinofsky eingeführten Aufbau der internen Strukturen. Damit ändert sich die Art, wie Microsoft Windows in den in die Bereiche Programm-Management, Entwicklung und Software-Testing aufgeteilten Teams entwickelt. Manche Beobachter waren der Meinung, dass dadurch eine zu starke Abtrennung der Teams untereinander entstand.
Satya Nadella wird künftig die Investitionen in die grundlegenden Entwicklungswerkzeuge verstärken, wobei Dinge wie Tools für die Prüfung des Quellcodes, die Zusammenarbeit zwischen den Teams und die Weitergabe von Code zwischen den verschiedenen Abteilungen in den Mittelpunkt rücken, so Foleys Quellen. Im Zuge der Umstrukturieren will Microsoft auf viele Windows-Entwickler verzichten - vor allem diejenigen, die bisher im Bereich des Software-Testing aktiv sind, müssen angeblich um ihren Job fürchten, heißt es.
Künftig soll das Testen neuer Builds von Windows & Co von den Programm-Managern und Entwicklungs-Ingenieuren selbst durchgeführt werden. Das Team hinter Windows soll auf diese Weise in seiner Arbeitsweise und Struktur eher einem Start-Up-Unternehmen ähneln, um so schneller zu arbeiten und kürzere Release-Zyklen zu gewährleisten. Bisher wurde viel Zeit und Aufwand für eine auf zwei oder drei Jahre angelegte Planung für Planung und Erprobung verschwendet, dürfte der interne Tenor bei Microsoft derzeit lauten.
Marketing-Abteiung wird ebenfalls verkleinert
Die Marketing- und Vertriebsabteilung von Microsoft wird ebenfalls von den Entlassungen betroffen sein, wobei noch unklar ist, wie umfangreich die Kündigungen ausfallen. Microsoft-COO Kevin Turner hat den Mitarbeitern der "Sales, Marketing and Services"-Sparte bereits in einer internen E-Mail mitgeteilt, dass die Zahl der Mitarbeiter im Hauptquartier ausgedünnt werden soll. Im Zuge dessen will man auch mehr als 20 Prozent der externen Mitarbeiter gehen lassen. Generell sollen die verschiedenen Abteilungen mit unterschiedlichen Strukturen arbeiten, die möglichst optimal auf ihre Aufgaben abgestimmt sind.
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