Android-Sicherheit: Blackberry-CEO teilt in Richtung Google aus
Blackberry-CEO John Chen hat derzeit zweifellos keinen einfachen Job, der einst im Business-Bereich regelrecht vergötterte Hersteller kämpft seit mittlerweile Jahren mit miesen Umsätzen. Ein Blog-Beitrag Chens zum Thema Android-Sicherheit und der Google-Kooperation mit Samsungs "Knox"-Lösung wird von vielen als weiteres Zeichen der Nervosität bei den Kanadiern interpretiert.
Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O hat der kalifornische Suchmaschinenriese angekündigt, dass man im Rahmen einer Kooperation Teile der Samsung-Sicherheitslösung "Knox" adaptieren werde. Das ging angesichts populärerer Themen wie Android Wear oder Android L etwas unter, ist aber für die Plattform von immenser Bedeutung.
In einem Blog-Beitrag schreibt Chen, dass es er es begrüße, dass Google mehr für die Sicherheit von Android mache. Das sei ein Schritt in die "richtige Richtung", jedoch "bei weitem nicht genug." Wie Android Police erläutert, stört aber viele Beobachter der "rechthaberische Ton" Chens.
Blackberry-CEO John Chen über Android-Sicherheit
Laut Chen sei Samsungs Knox eine "Festung, die auf einem unsicheren Fundament aufgebaut ist", während die gesamte Basis für Blackberry auf jahrzehntelanger Sicherheits-Expertise ruhe. Was genau an Knox unsicher ist, verrät er allerdings nicht. Der Blackberry-CEO führt außerdem an, dass die Samsung-Lösung auf gerade einmal zwei Millionen Geräten installiert sei, während Blackberry auf mehrere zehn Millionen Nutzer komme.
Android Police schließt aus dem kurz nach der Google I/O veröffentlichten, aber aktuell per Twitter-tauglichen Bild (siehe oben) aufgewärmten Beitrag, dass die Blackberry-Führung immer nervöser bzw. "ängstlicher" wird und statt zu sticheln lieber die eigene Plattform verbessern sollte.
In einem Blog-Beitrag schreibt Chen, dass es er es begrüße, dass Google mehr für die Sicherheit von Android mache. Das sei ein Schritt in die "richtige Richtung", jedoch "bei weitem nicht genug." Wie Android Police erläutert, stört aber viele Beobachter der "rechthaberische Ton" Chens.
Blackberry-CEO John Chen über Android-Sicherheit
Laut Chen sei Samsungs Knox eine "Festung, die auf einem unsicheren Fundament aufgebaut ist", während die gesamte Basis für Blackberry auf jahrzehntelanger Sicherheits-Expertise ruhe. Was genau an Knox unsicher ist, verrät er allerdings nicht. Der Blackberry-CEO führt außerdem an, dass die Samsung-Lösung auf gerade einmal zwei Millionen Geräten installiert sei, während Blackberry auf mehrere zehn Millionen Nutzer komme.
Inzwischen auf dem vierten Platz im Business-Bereich
Hier merkt The Inquirer an, dass John Chen nicht erwähnt, dass ein jüngster Bericht des Business-Beratungsunternehmens Frost and Sullivan besagt, dass Android mittlerweile das am weitesten verbreitete Betriebssystem bei Geräten ist, die in Firmenbesitz sind. Dahinter kommt iOS, Windows Phone und dann erst Blackberry. Die Google-Variante von Knox wird sich also schnell nach deren Umsetzung an die Spitze setzen, so Experten.Android Police schließt aus dem kurz nach der Google I/O veröffentlichten, aber aktuell per Twitter-tauglichen Bild (siehe oben) aufgewärmten Beitrag, dass die Blackberry-Führung immer nervöser bzw. "ängstlicher" wird und statt zu sticheln lieber die eigene Plattform verbessern sollte.
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