PlayStation 4 startet in China:
500 Mio. potenzielle neue Kunden
Der japanische Elektronikriese Sony hat die Gründung einer Kooperation mit einem chinesischen Partner bekanntgegeben, um die hauseigene Spielkonsole PlayStation 4 in China auf den Markt zu bringen. Damit wächst die potenzielle Kundschaft auf einen Schlag beträchtlich.
Sony will zusammen mit dem chinesischen Unternehmen Shanghai Oriental Pearl die Produktion der PlayStation 4 in China aufnehmen und in Kürze mit der Einführung der Spielkonsole im "Reich der Mitte" beginnen. Bisher durften die großen Hersteller ihre Spielkonsolen nicht in China vertreiben, doch im Januar kündigte die Regierung an, den Markt für die Herstellung und den Vertrieb der Konsolen zu öffnen.
Sony hat mit Shanghai Oriental Pearl die Gründung von gleich zwei Joint-Ventures vereinbart, an denen man jeweils 70 und 49 Prozent der Anteile hält. Beide Unternehmen sollen von Shanghai aus operieren. Sony hat dabei zugesagt, mit chinesischen Spieleentwicklern zu kooperieren und deren Produkte auf der PlayStation-Plattform bekannt zu machen. Insgesamt soll die Zusammenarbeit auch der chinesischen Spiele-Industrie zugutekommen.
Sonys neuer Partner erklärte in einer Stellungnahme gegenüber der Shanghaier Börse, dass man im Rahmen der Zusammenarbeit die in China geltenden Gesetze als Grundlage verwenden und "gesunde und hochwertige" Spiele schaffen will, die "Chinas natürlichen Bedingungen und dem Geschmack der chinesischen Gamer gerecht werden".
Microsoft hatte vor fast einem Monat bekanntgegeben, dass man die Xbox One ab September in Zusammenarbeit mit einem lokalen Anbieter ebenfalls in China auf den Markt bringen will. Ab wann Sony die PlayStation 4 in China in den Handel bringt, wurde noch nicht konkret angegeben.
Für die Konsolenhersteller bietet der chinesische Markt theoretisch ein riesiges Potenzial, denn es gibt rund 500 Millionen mögliche neue Kunden. Bisher wird in China vor allem per PC, auf mobilen Geräten und im Internet gezockt, wobei der klassische PC den absoluten Löwenanteil des Gaming-Marktes ausmacht.
Sony hat mit Shanghai Oriental Pearl die Gründung von gleich zwei Joint-Ventures vereinbart, an denen man jeweils 70 und 49 Prozent der Anteile hält. Beide Unternehmen sollen von Shanghai aus operieren. Sony hat dabei zugesagt, mit chinesischen Spieleentwicklern zu kooperieren und deren Produkte auf der PlayStation-Plattform bekannt zu machen. Insgesamt soll die Zusammenarbeit auch der chinesischen Spiele-Industrie zugutekommen.
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Microsoft hatte vor fast einem Monat bekanntgegeben, dass man die Xbox One ab September in Zusammenarbeit mit einem lokalen Anbieter ebenfalls in China auf den Markt bringen will. Ab wann Sony die PlayStation 4 in China in den Handel bringt, wurde noch nicht konkret angegeben.
Für die Konsolenhersteller bietet der chinesische Markt theoretisch ein riesiges Potenzial, denn es gibt rund 500 Millionen mögliche neue Kunden. Bisher wird in China vor allem per PC, auf mobilen Geräten und im Internet gezockt, wobei der klassische PC den absoluten Löwenanteil des Gaming-Marktes ausmacht.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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