E-Mail wird noch längst nicht in die Nische verdrängt
Angesichts des Aufkommens immer neuer Kommunikations-Dienste im Internet wurde der E-Mail schon oft nachgesagt, dass sie bald nur noch ein Nischendasein fristen wird - doch dem ist bei weitem nicht so.
Vor allem in der Geschäftswelt wird die elektronische Post, die zu einem der ersten Internet-Dienste gehörte, ein zentrales Kommunikationsmittel bleiben. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung hervor, die der Branchenverband der Internet-Wirtschaft Eco in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter der Email-Expo anlässlich der bevorstehenden Konferenz durchgeführt hat.
Vor allem im Marketing setzt man weiterhin auf die elektronische Post. "E-Mail-Marketing ist einer der wichtigsten und meist genutzten Bereiche im Online-Marketing. Dies wird auch auf absehbare Zeit so bleiben, so dass Social Media auch zukünftig die E-Mail nicht als zentrales Kommunikations- und Marketinginstrument ersetzen wird", sagte Torsten Schwarz, Leiter der Eco-Kompetenzgruppe Online-Marketing.
Allerdings sollte man Social Media auch nicht unterschätzen, warnte er. "Es gibt dem Unternehmen ganz neue Möglichkeiten, mit seinen Kunden zu kommunizieren", so Schwarz. Laut der Untersuchung werden die sozialen Medien in den kommenden Jahren dementsprechend weiter an Bedeutung hinzugewinnen. So gehen immerhin 45 Prozent der Befragten davon aus, dass zumindest eine Teilablösung der E-Mail durch Social Media erfolgen kann. "Für die Zukunft gilt: Beim datengetriebenen Marketing werden sich E-Mail und Social Media gegenseitig stark ergänzen", ist sich Schwarz sicher.
E-Mail wird Knotenpunkt
Demnach ist nicht nur nicht damit zu rechnen, dass die E-Mail durch andere Kommunikationskanäle wie Apps, soziale Medien und Dokumentenverwaltungs-Systeme ersetzt wird. Sie soll im Gegenteil sogar eine zentrale Rolle dabei spielen, diese verschiedenen Wege an einem Punkt zusammenzuführen.Vor allem im Marketing setzt man weiterhin auf die elektronische Post. "E-Mail-Marketing ist einer der wichtigsten und meist genutzten Bereiche im Online-Marketing. Dies wird auch auf absehbare Zeit so bleiben, so dass Social Media auch zukünftig die E-Mail nicht als zentrales Kommunikations- und Marketinginstrument ersetzen wird", sagte Torsten Schwarz, Leiter der Eco-Kompetenzgruppe Online-Marketing.
Allerdings sollte man Social Media auch nicht unterschätzen, warnte er. "Es gibt dem Unternehmen ganz neue Möglichkeiten, mit seinen Kunden zu kommunizieren", so Schwarz. Laut der Untersuchung werden die sozialen Medien in den kommenden Jahren dementsprechend weiter an Bedeutung hinzugewinnen. So gehen immerhin 45 Prozent der Befragten davon aus, dass zumindest eine Teilablösung der E-Mail durch Social Media erfolgen kann. "Für die Zukunft gilt: Beim datengetriebenen Marketing werden sich E-Mail und Social Media gegenseitig stark ergänzen", ist sich Schwarz sicher.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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