Südkorea: Spiele-Fan ließ Kleinkind 10 Tage allein
In Südkorea ist ein junger Mann verhaftet worden, weil er offenbar seinen kleinen Sohn so lange vernachlässigt hatte, bis das Kind starb, während er selbst sich lieber Computerspielen widmete. Der nun Inhaftierte hatte den Jungen insgesamt 10 Tage allein in seiner Wohnung zurückgelassen.
Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf örtliche Medien berichtet, wurde der 22-jährige Koreaner heute verhaftet, weil er seinen zweijährigen Sohn am Freitag in einem Blumengarten in einer Entfernung von rund 1,5 Kilometern von seinem Wohnort abgelegt hatte. Der Junge war lediglich in eine Decke gewickelt und in eine Plastiktüte gesteckt worden.
Zuvor hatte der Mann, der inzwischen geständig ist, nach eigenen Angaben rund einen Monat gewartet, seitdem er nach langer Abwesenheit in seine Wohnung zurückgekehrt war und das Kind offenbar leblos vorfand. Er hatte den Jungen insgesamt 10 Tage allein zurückgelassen, was den Tod des Kleinkindes nach sich zog. Am Sonntag hatte er das Kind zunächst als vermisst gemeldet, bevor er bei einer Befragung seine Schuld eingestand.
Die Familie des Mannes erklärte gegenüber der Polizei, dass er "abhängig" von Videospielen sei, obwohl die Ermittler nicht bestätigen konnten, ob es bereits eine entsprechende Diagnose eines Psychologen gab. In Südkorea und einigen anderen asiatischen Ländern gilt die "Abhängigkeit" von Computerspielen als weit verbreitetes Problem.
Der Vater des Kindes hatte aktuell keine Arbeit und ist bereits als Straftäter bekannt und wegen Diebstahl vorbestraft, so die Polizei. In Südkorea gibt es schon länger eine Debatte um die Notwendigkeit der Regulierung der Nutzung von Videospielen, nachdem es eine Reihe von ähnlichen Fällen gab. Schon 2010 wurde ein junges Paar verhaftet, nachdem ihr drei Monate altes Kind verhungert war, während sie sich ihrer Haupterwerbsquelle widmeten - dem Sammeln von In-Game-Items und deren Verkauf.
Zuvor hatte der Mann, der inzwischen geständig ist, nach eigenen Angaben rund einen Monat gewartet, seitdem er nach langer Abwesenheit in seine Wohnung zurückgekehrt war und das Kind offenbar leblos vorfand. Er hatte den Jungen insgesamt 10 Tage allein zurückgelassen, was den Tod des Kleinkindes nach sich zog. Am Sonntag hatte er das Kind zunächst als vermisst gemeldet, bevor er bei einer Befragung seine Schuld eingestand.
Die Familie des Mannes erklärte gegenüber der Polizei, dass er "abhängig" von Videospielen sei, obwohl die Ermittler nicht bestätigen konnten, ob es bereits eine entsprechende Diagnose eines Psychologen gab. In Südkorea und einigen anderen asiatischen Ländern gilt die "Abhängigkeit" von Computerspielen als weit verbreitetes Problem.
Der Vater des Kindes hatte aktuell keine Arbeit und ist bereits als Straftäter bekannt und wegen Diebstahl vorbestraft, so die Polizei. In Südkorea gibt es schon länger eine Debatte um die Notwendigkeit der Regulierung der Nutzung von Videospielen, nachdem es eine Reihe von ähnlichen Fällen gab. Schon 2010 wurde ein junges Paar verhaftet, nachdem ihr drei Monate altes Kind verhungert war, während sie sich ihrer Haupterwerbsquelle widmeten - dem Sammeln von In-Game-Items und deren Verkauf.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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