PlayStation 4 erscheint in Japan erst nächstes Jahr
Wie sich die Zeiten ändern: Die PlayStation 2 kam in Europa seinerzeit fast neun Monate nach dem Japan-Start in den Handel, bei der PS3 betrug der Unterschied immerhin noch vier Monate. Mittlerweile ist das Gegenteil der Fall
Vor nicht allzu langer Zeit galt Japan noch als Maß aller Videospieldinge. Vor allem aufgrund der früheren Dominanz von Nintendo- sowie insbesondere der ersten beiden Sony-Konsolen führte an Japan kein Weg vorbei, was sich auch dadurch äußerte, dass die Hersteller stets den Heimatmarkt bevorzugt haben - ältere Gamer werden sich zweifellos daran noch gut erinnern können.
Anno 2013 ist davon nichts mehr zu spüren, ja sogar das Gegenteil ist der Fall. Denn Sony gab vor kurzem bekannt (via Kotaku), dass die vierte PlayStation-Heimkonsole erst am 22. Februar 2014 in Japan erhältlich sein wird. Als kleine Entschädigung bekommen Nippon-Gamer das PlayStation 4 First Limited Pack angeboten, diesem Bundle liegt eine kostenlose Version (als Download) des Spiels Knack bei. Außerdem wird es alternativ zum Preis von 43.980 Yen (umgerechnet rund 336 Euro) ein Bundle mit integrierter Kamera zu kaufen geben, ein derartiges Paket auf Konsole und Kamera wird in keiner weiteren Region angeboten.
Das Unternehmen begründet die ungewöhnliche Verzögerung des Japan-Starts mit der Tatsache, dass man mehr Zeit benötige, um eine ausreichende Zahl von Spielen für den Heimatmarkt maßzuschneidern bzw. zu entwickeln.
Das mag zwar eine Rolle spielen, der wahre Grund dürfte aber wohl ein anderer sein: Für Sony sind die westlichen Märkte längst wichtiger als jener in der eigenen Heimat. Diese gilt es gerade zum Start mit genügend Geräten zu bedienen. Da Sony (wie auch Microsoft) es nicht schafft, die Konsolen-Hardware nach Belieben (die Stückzahlen betreffend) herzustellen, hat man sich wohl zu diesem in Japan zweifellos unpopulären Schritt entscheiden und Europa sowie Nordamerika den Vorzug gegeben.
Siehe auch: Playstation 4 ab 29.11. erhältlich - Vita wird billiger
Anno 2013 ist davon nichts mehr zu spüren, ja sogar das Gegenteil ist der Fall. Denn Sony gab vor kurzem bekannt (via Kotaku), dass die vierte PlayStation-Heimkonsole erst am 22. Februar 2014 in Japan erhältlich sein wird. Als kleine Entschädigung bekommen Nippon-Gamer das PlayStation 4 First Limited Pack angeboten, diesem Bundle liegt eine kostenlose Version (als Download) des Spiels Knack bei. Außerdem wird es alternativ zum Preis von 43.980 Yen (umgerechnet rund 336 Euro) ein Bundle mit integrierter Kamera zu kaufen geben, ein derartiges Paket auf Konsole und Kamera wird in keiner weiteren Region angeboten.
Das Unternehmen begründet die ungewöhnliche Verzögerung des Japan-Starts mit der Tatsache, dass man mehr Zeit benötige, um eine ausreichende Zahl von Spielen für den Heimatmarkt maßzuschneidern bzw. zu entwickeln.
Das mag zwar eine Rolle spielen, der wahre Grund dürfte aber wohl ein anderer sein: Für Sony sind die westlichen Märkte längst wichtiger als jener in der eigenen Heimat. Diese gilt es gerade zum Start mit genügend Geräten zu bedienen. Da Sony (wie auch Microsoft) es nicht schafft, die Konsolen-Hardware nach Belieben (die Stückzahlen betreffend) herzustellen, hat man sich wohl zu diesem in Japan zweifellos unpopulären Schritt entscheiden und Europa sowie Nordamerika den Vorzug gegeben.
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