Amazon soll Smartphone mit 3D-Display planen
Der weltgrößte Online-Händler Amazon will das Angebot seiner Kindle-Produktreihe in Kürze um Smartphones und eine Set-Top-Box erweitern. Aktuell arbeitet das Unternehmen unter anderem an einem Smartphone, das die Wiedergabe von 3D-Inhalten ohne spezielle Brille unterstützt.
Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf Quellen berichtet, die mit den Plänen von Amazon vertraut sein sollen, will das Unternehmen seine Produktpalette über die bisher verfügbaren E-Book-Reader und Tablets der Kindle- und Kindle Fire-Reihe hinaus ausbauen.
Eines der geplanten Geräte ist angeblich ein High-End-Smartphone mit 3D-fähigem Display. Mit Hilfe einer Technologie zur Verfolgung der Position der Retina der Augen des Nutzers soll das Telefon in der Lage sein, Bilder so anzuzeigen, dass sie praktisch über dem Display zu schweben scheinen und aus allen Richtungen dreidimensional erscheinen. Der Nutzer soll in der Lage sein, durch Inhalte nur mit den Augen zu navigieren.
Außerdem will Amazon ein weiteres Smartphone, eine Set-Top-Box und ein Gerät für die Wiedergabe von Audio-Streams bauen, heißt es. Die Entwicklung erfolgt unter der Bezeichnung "Alphabet Projects", wobei jedes der Vorhaben als Projekt A, B, C und D bezeichnet wird, so der Bericht. Zwar sollen einige dieser Produkte bereits in den kommenden Monaten vorgestellt werden, noch ist ihre Markteinführung aber nicht sicher. So sei eine Kommerzialisierung nur dann zu erwarten, wenn Amazon sich sicher ist, dass die Leistung stimmt und sich die Markteinführung auch finanziell lohnt.
Mit der Integration des 3D-Displays will Amazon angeblich ein Alleinstellungsmerkmal bieten, um sich mit seinem High-End-Smartphone von der Masse der Anbieter abzuheben. Die technische Basis der Geräte sollen dem Vernehmen nach Prozessoren des US-Herstellers Qualcomm bilden, der auch dafür sorgt, dass die Smartphones 4G- bzw. LTE-Unterstützung bieten können.
Bei den beiden geplanten Smartphones hat Amazon vor allem das Problem, dass man vor allem in den USA zunächst Beziehungen zu Netzbetreibern aufbauen müsste, um die Geräte breit verfügbar zu machen. Andererseits könnte der Onlinehändler die Geräte auch selbst zu vergleichsweise niedrigen Preisen vertreiben, weil man wie schon bei den Tablets und E-Readern vor allem durch den Verkauf von Content Gewinne erzielen würde und weniger durch die Hardware selbst. Zumindest mit AT&T kooperiert man bereits bei den mit mobilem Breitband ausgerüsteten Modellen der Kindle Fire-Tablets.
Im Fall der Audio-Streaming-Hardware, die per WLAN auf das Internet zugreifen soll, will Amazon mit dem Gerät offenbar Firmen wie Pandora und Spotify Konkurrenz machen. Mit der ebenfalls geplanten Set-Top-Box könnte Amazon seine umfangreichen Video-Streaming-Angebote künftig auch ohne die Unterstützung anderer Hardware-Anbieter unter die Kunden bringen. Die Einführung soll noch für 2013 zu erwarten sein.
Eines der geplanten Geräte ist angeblich ein High-End-Smartphone mit 3D-fähigem Display. Mit Hilfe einer Technologie zur Verfolgung der Position der Retina der Augen des Nutzers soll das Telefon in der Lage sein, Bilder so anzuzeigen, dass sie praktisch über dem Display zu schweben scheinen und aus allen Richtungen dreidimensional erscheinen. Der Nutzer soll in der Lage sein, durch Inhalte nur mit den Augen zu navigieren.
Außerdem will Amazon ein weiteres Smartphone, eine Set-Top-Box und ein Gerät für die Wiedergabe von Audio-Streams bauen, heißt es. Die Entwicklung erfolgt unter der Bezeichnung "Alphabet Projects", wobei jedes der Vorhaben als Projekt A, B, C und D bezeichnet wird, so der Bericht. Zwar sollen einige dieser Produkte bereits in den kommenden Monaten vorgestellt werden, noch ist ihre Markteinführung aber nicht sicher. So sei eine Kommerzialisierung nur dann zu erwarten, wenn Amazon sich sicher ist, dass die Leistung stimmt und sich die Markteinführung auch finanziell lohnt.
Mit der Integration des 3D-Displays will Amazon angeblich ein Alleinstellungsmerkmal bieten, um sich mit seinem High-End-Smartphone von der Masse der Anbieter abzuheben. Die technische Basis der Geräte sollen dem Vernehmen nach Prozessoren des US-Herstellers Qualcomm bilden, der auch dafür sorgt, dass die Smartphones 4G- bzw. LTE-Unterstützung bieten können.
Bei den beiden geplanten Smartphones hat Amazon vor allem das Problem, dass man vor allem in den USA zunächst Beziehungen zu Netzbetreibern aufbauen müsste, um die Geräte breit verfügbar zu machen. Andererseits könnte der Onlinehändler die Geräte auch selbst zu vergleichsweise niedrigen Preisen vertreiben, weil man wie schon bei den Tablets und E-Readern vor allem durch den Verkauf von Content Gewinne erzielen würde und weniger durch die Hardware selbst. Zumindest mit AT&T kooperiert man bereits bei den mit mobilem Breitband ausgerüsteten Modellen der Kindle Fire-Tablets.
Im Fall der Audio-Streaming-Hardware, die per WLAN auf das Internet zugreifen soll, will Amazon mit dem Gerät offenbar Firmen wie Pandora und Spotify Konkurrenz machen. Mit der ebenfalls geplanten Set-Top-Box könnte Amazon seine umfangreichen Video-Streaming-Angebote künftig auch ohne die Unterstützung anderer Hardware-Anbieter unter die Kunden bringen. Die Einführung soll noch für 2013 zu erwarten sein.
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