Echter Name von Windows Blue eventuell enthüllt
Der Software-Konzern Microsoft will die neue Version seines Betriebssystems, die derzeit unter der Kennung "Windows Blue" entwickelt wird, wohl nicht als echtes Major Release auf den Markt bringen.
Darauf deutet zumindest die geplante Namensgebung hin, wie sie sich nun abzeichnet. So wird die Vorabversion aktuell in der Build 9375 als "Windows 8.1" ausgewiesen. Auch der bekannte Windows-Blogger Paul Thurrott will bereits bescheid wissen: "Es ist wahr: Blue ist Windows 8.1", schrieb er über seinen Twitter-Account.
Windows 8.1-Hinweis
Wenn Microsoft den Nachfolger zu Windows 8 tatsächlich als Windows 8.1 auf den Markt bringt, wäre dies ein Bruch mit den bisherigen Namensgebungen, die seit langer Zeit entweder runde Versionskennungen oder Markennamen verwandten. Zuletzt fand Windows 3.11 vor rund 20 Jahren mit anderer Bezeichnung eine größere Verbreitung.
Das Namens-Schema würde damit allerdings zum Vorgehen bei Windows Phone passen. Auch hier nutzt Microsoft Kennzahlen für Unterversionen. Auf Smartphones dürfte dies kein größeres Problem darstellen, da die meisten Nutzer sich ohnehin eher für den Hersteller des Gerätes und grob an der Betriebssystem-Plattform orientieren. Abgesehen von einigen Anwendern dürfte so auch kaum ein Android-User wissen, welche Fassung des Google-Betriebssystems nun genau auf ihrem Endgerät läuft.
Beim Computern sieht die Sache heute allerdings anders aus. Der Anbieter der Hardware ist im PC-Bereich in den meisten Fällen eher beliebig. Bei der Vermarktung von Lizenzen ist es hingegen wichtig, dass Microsoft seinen Nutzern eine neue Windows-Version schmackhaft machen kann, um sie zum Update zu bewegen. Ob dies mit einem solchen Namens-Schema - so es denn tatsächlich so kommt - klappt, wird sich erst zeigen müssen. Zumindest bei einem kostenpflichtigen Update könnte dies letztlich etwas schwierig werden.
Windows 8.1-Hinweis
Wenn Microsoft den Nachfolger zu Windows 8 tatsächlich als Windows 8.1 auf den Markt bringt, wäre dies ein Bruch mit den bisherigen Namensgebungen, die seit langer Zeit entweder runde Versionskennungen oder Markennamen verwandten. Zuletzt fand Windows 3.11 vor rund 20 Jahren mit anderer Bezeichnung eine größere Verbreitung.
Das Namens-Schema würde damit allerdings zum Vorgehen bei Windows Phone passen. Auch hier nutzt Microsoft Kennzahlen für Unterversionen. Auf Smartphones dürfte dies kein größeres Problem darstellen, da die meisten Nutzer sich ohnehin eher für den Hersteller des Gerätes und grob an der Betriebssystem-Plattform orientieren. Abgesehen von einigen Anwendern dürfte so auch kaum ein Android-User wissen, welche Fassung des Google-Betriebssystems nun genau auf ihrem Endgerät läuft.
Beim Computern sieht die Sache heute allerdings anders aus. Der Anbieter der Hardware ist im PC-Bereich in den meisten Fällen eher beliebig. Bei der Vermarktung von Lizenzen ist es hingegen wichtig, dass Microsoft seinen Nutzern eine neue Windows-Version schmackhaft machen kann, um sie zum Update zu bewegen. Ob dies mit einem solchen Namens-Schema - so es denn tatsächlich so kommt - klappt, wird sich erst zeigen müssen. Zumindest bei einem kostenpflichtigen Update könnte dies letztlich etwas schwierig werden.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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