MPEG stellt HEVC vor:
H.264-Qualität & halbe Größe
Die Moving Picture Experts Group (MPEG) hat den Entwurf zu einem neuen High-Definition-Standard veröffentlicht. Das auch als H.265 bzw. MPEG-H Part 2 bekannte High Efficiency Video Coding (HEVC) soll vor allem die Größe der Videodateien bedeutend verringern.
Wie die Technikseite 'ITWire' berichtet, hat die für die Standardisierung von Videokompression zuständige Expertenkommission MPEG ein neues Format vorgelegt. Die Gruppe, die sich aus 450 Fachleuten aus allen Bereichen der IT-Industrie (Telekommunikation, Computer, TV und Unterhaltungselektronik) zusammensetzt, hat den neuen Standard bereits im Juli bei einem Treffen in Stockholm erarbeitet, heute wurde er offiziell vorgestellt.
Laut Per Fröjdh, dem Chef der schwedischen Delegation und Organisator des Treffens, werde das Ergebnis eine "enorme Auswirkung auf die gesamte Industrie" haben, da es die benötigten Bandbreiten bei der Übertragung von Videosignalen deutlich reduzieren werde: "Es bedeutet, dass man die Bit-Rate halbieren kann und trotzdem die gleiche visuelle Qualität bekommt", so Fröjdh. "Anders gesagt: Man kann die Anzahl der Fernsehkanäle verdoppeln und das bei derselben zur Verfügung stehenden Bandbreite."
Die Halbierung der benötigten Bandbreite wird vor allem für mobile Videonutzung große Vorteile bringen, da die Datenübertragung insbesondere bei Mobilfunknetzen immer wieder bzw. noch immer an Grenzen stößt. Fröjdh, der im Hauptberuf Manager für visuelle Technologien bei Ericsson Research ist, sagte, dass bereits jetzt Videodaten den Großteil der Datenübertragung ausmachten, bis zum Jahr 2015 werden es insgesamt rund 90 Prozent sein.
Mit einer Implementierung von HEVC bzw. dem Start entsprechender kommerzieller Produkte rechnet Fröjdh nicht vor 2013. Als erstes wird dies auf mobilen Plattformen geschehen, da dort - wie bereits erwähnt - Bandbreite immer noch ein verhältnismäßig rares "Gut" ist.
Laut Per Fröjdh, dem Chef der schwedischen Delegation und Organisator des Treffens, werde das Ergebnis eine "enorme Auswirkung auf die gesamte Industrie" haben, da es die benötigten Bandbreiten bei der Übertragung von Videosignalen deutlich reduzieren werde: "Es bedeutet, dass man die Bit-Rate halbieren kann und trotzdem die gleiche visuelle Qualität bekommt", so Fröjdh. "Anders gesagt: Man kann die Anzahl der Fernsehkanäle verdoppeln und das bei derselben zur Verfügung stehenden Bandbreite."
Die Halbierung der benötigten Bandbreite wird vor allem für mobile Videonutzung große Vorteile bringen, da die Datenübertragung insbesondere bei Mobilfunknetzen immer wieder bzw. noch immer an Grenzen stößt. Fröjdh, der im Hauptberuf Manager für visuelle Technologien bei Ericsson Research ist, sagte, dass bereits jetzt Videodaten den Großteil der Datenübertragung ausmachten, bis zum Jahr 2015 werden es insgesamt rund 90 Prozent sein.
Mit einer Implementierung von HEVC bzw. dem Start entsprechender kommerzieller Produkte rechnet Fröjdh nicht vor 2013. Als erstes wird dies auf mobilen Plattformen geschehen, da dort - wie bereits erwähnt - Bandbreite immer noch ein verhältnismäßig rares "Gut" ist.
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