Windows "Blue":
Das Ende der großen Releases?

Microsoft will nach Windows 8 künftig bei seinem Betriebssystem möglicherweise neue Wege gehen und nicht mehr auf den Launch neuer Versionen setzen, wie es bisher üblich war. Stattdessen könnte es künftig regelmäßig kleinere, aber stetige Updates geben, wie es bereits bei Windows Phone, Android und Apples Betriebssystemen üblich ist.
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Wie die Microsoft-Spezialistin Mary-Jo Foley unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen berichtet, wird es sich bei dem in der letzten Woche erstmals erwähnten Windows Codename "Blue" nicht wie zunächst angenommen um den nächsten großen Release handeln, der auch als Windows 9 bezeichnet werden könnte.

Siehe auch: Windows 8: Keine klassischen Service Packs mehr?

Stattdessen sprechen Foleys Quellen von "einer Art Update", das bereits im nächsten Jahr erscheinen soll. Der Codename dieser Version soll Windows "Blue" sein, wobei es sich ihr zufolge nicht unbedingt um ein Service Pack im klassischen Sinne handeln könnte. Stattdessen werde "Blue" wohl eher eine Art Feature-Pack sein, das einige Neuerungen und eine Patch-Sammlung kombiniert.

Offenbar wolle sich Microsoft von großen Windows-Releases verabschieden, um künftig eine ähnliche Release-Politik zu betreiben, wie sie Apple bereits bei iOS und Mac OS verfolgt. Die Versionsnummer soll daher eher langsam angehoben werden, weshalb die kommende Version möglicherweise eher Windows 8.1 oder 8.5 sein könnte, so Foley. Es bleibe abzuwarten, ob Windows "Blue" tatsächlich bereits im nächsten Jahr erscheint.

Foley verweist unter anderem darauf, dass Microsoft sich mit "Blue" von den bei früheren Windows-Versionen als Codenamen verwendeten Städtenamen verabschiedet. Windows XP trug zum Beispiel den Codenamen "Whistler", der auf die gleichnamige Stadt im US-Bundesstaat Colorado zurückgeht. Dies war allerdings auch schon bei Windows 7 und 8 der Fall.

Schon vor einiger Zeit kamen Gerüchte auf, wonach Microsoft aufgrund der Einführung der neuen ARM-Version von Windows 8, die als Windows RT bezeichnet wird, von den klassischen Service Packs abrücken will. Weil Windows RT auf ARM-Tablets ausschließlich in vorinstallierter Form angeboten wird, ist fraglich, ob sich ein Service Pack überhaupt in der bisher üblichen Form umsetzen ließe.

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