Nvidia: Tegra soll zur Waffe gegen Apple werden
Der Chiphersteller Nvidia profitierte in den letzten Monaten weiter vom boomenden Smartphone-Markt, den das Unternehmen mit seinen Tegra-Prozessoren bedient. Parallel bereitete man sich auf zukünftige Auseinandersetzungen in dem Bereich vor - insbesondere ist ein Angriff auf Apple geplant.
Wie Nvidias Firmenchef Jen-Hsun Huang ausführte, wolle man es Smartphone-Herstellern ermöglichen, Mobiltelefone zu bauen, die trotz hoher Leistungsfähigkeit nur ein Viertel des iPhones kosten, aber trotzdem eine ausreichend hohe Gewinnmarge aufbieten.
Dafür soll der Tegra 2-Prozessor direkt mit einem 3G-Modem ausgerüstet werden. Diese stärkere Integration wäre ein Beitrag zu einer Senkung der Kosten für die benötigten Komponenten. Als Ziel definierte Huang ein Smartphone, dass es mit einem Verkaufspreis 75 Prozent unter dem iPhone 4S ermöglichen würde, den sehr großen chinesischen Markt zu erobern. "Das wäre eine große Chance für uns. Wir arbeiten daran, in diesen Markt zu kommen", sagte der Nvidia-Chef bei der Präsentation der Bilanzen für das vierte Quartal.
In diesem konnte Nvidia seinen Umsatz von 886 Millionen Dollar im Vorjahr auf 953 Millionen Dollar ausbauen. Der Gewinn sank allerdings von 172 Millionen Dollar auf 116 Millionen Dollar. Dies ist unter anderem ein Folge von höheren Investitionen in solche Projekte, die den Chiphersteller besser für die Zukunft positionieren sollen.
Ein weiteres solches Vorhaben bringt Nvidia in stärkere Konkurrenz zu Qualcomm. Dieser Konzern ist bisher der einzige Anbieter eines Application-Prozessors für Mobiltelefone, der mit einem LTE-Modem verbunden ist. Nvidia kündigte nun an, bald ebenfalls einen Tegra-Chip mit integriertem LTE-Modul auf den Markt zu bringen.
Im High End-Bereich will man außerdem mit dem Tegra 3 mitspielen. Smartphones und Tablets würden so mit einem Vierkern-Prozessor ausgestattet sein. Die verschiedenen Produktstrategien in der Tegra-Linie sollen letztlich dafür sorgen, dass der Umsatz in dem Bereich von Quartal zu Quartal zukünftig Wachstumsraten von um die 50 Prozent hervorbringt.
Dafür soll der Tegra 2-Prozessor direkt mit einem 3G-Modem ausgerüstet werden. Diese stärkere Integration wäre ein Beitrag zu einer Senkung der Kosten für die benötigten Komponenten. Als Ziel definierte Huang ein Smartphone, dass es mit einem Verkaufspreis 75 Prozent unter dem iPhone 4S ermöglichen würde, den sehr großen chinesischen Markt zu erobern. "Das wäre eine große Chance für uns. Wir arbeiten daran, in diesen Markt zu kommen", sagte der Nvidia-Chef bei der Präsentation der Bilanzen für das vierte Quartal.
In diesem konnte Nvidia seinen Umsatz von 886 Millionen Dollar im Vorjahr auf 953 Millionen Dollar ausbauen. Der Gewinn sank allerdings von 172 Millionen Dollar auf 116 Millionen Dollar. Dies ist unter anderem ein Folge von höheren Investitionen in solche Projekte, die den Chiphersteller besser für die Zukunft positionieren sollen.
Ein weiteres solches Vorhaben bringt Nvidia in stärkere Konkurrenz zu Qualcomm. Dieser Konzern ist bisher der einzige Anbieter eines Application-Prozessors für Mobiltelefone, der mit einem LTE-Modem verbunden ist. Nvidia kündigte nun an, bald ebenfalls einen Tegra-Chip mit integriertem LTE-Modul auf den Markt zu bringen.
Im High End-Bereich will man außerdem mit dem Tegra 3 mitspielen. Smartphones und Tablets würden so mit einem Vierkern-Prozessor ausgestattet sein. Die verschiedenen Produktstrategien in der Tegra-Linie sollen letztlich dafür sorgen, dass der Umsatz in dem Bereich von Quartal zu Quartal zukünftig Wachstumsraten von um die 50 Prozent hervorbringt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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