Logitech trotz mäßigem Jahresabschluss gut gelaunt

Wirtschaft & Firmen Der Zubehör-Hersteller Logitech hat für das vierte Geschäftsquartal Fehler bei der Gestaltung von Preisen und im Marketing eingestanden. Dadurch verlief das Geschäft deutlich schwächer als erwartet. 548 Millionen Dollar Umsatz erzielte das Schweizer Unternehmen in den letzten drei Monaten. Das sind zwar vier Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, der übrige Jahresverlauf ließ aber ein stärkeres Wachstum erwarten. Im gesamten Geschäftsjahr kletterten die Einnahmen immerhin um 20 Prozent auf 2,36 Milliarden Dollar.

Der Gewinn des Unternehmens fiel den Angaben zufolge im vierten Quartal von 24,5 Millionen Dollar auf 2,8 Millionen Dollar. Hier wirkte sich unter anderem eine von 35,8 Prozent auf 32,8 Prozent gefallene Marge aus.

Der Absatz über den Einzelhandel legte den Angaben zufolge um 2 Prozent zu. Besonders stark konnte das Unternehmen in Asien punkten, wo man die Umsätze um 32 Prozent verbessern konnte. Schlecht lief allerdings das OEM-Geschäft. Die Einnahmen aus diesem sanken um 10 Prozent. Bei der Tochter LifeSize, die Technologien für Videokonferenzen anbietet, kletterte der Umsatz hingegen um stattliche 88 Prozent.

Trotz des durchwachsenen vierten Quartals zog Logitech-Chef Gerald P. Quindlen für das vergangene Geschäftsjahr eine durchaus positive Bilanz. Auch das neue Geschäftsjahr lässt auf eine anhaltend gute Entwicklung hoffen.
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