VAE: Blackberry-Nutzung soll eingeschränkt werden
Dies betrifft unter anderem Privatpersonen, die künftig keinen Zugriff mehr auf die BlackBerry-Dienste in der bisher bekannten Form haben sollen, wenn es um den Versand von vertraulichen Mitteilungen geht. Überdies sollen kleinere Unternehmen den "BlackBerry Enterprise Server" nicht mehr nutzen dürfen.
Den Angaben der Telekom-Aufsicht zufolge werden nur noch größere Unternehmen, mit mehr als 20 Enterprise-Accounts, in den Vereinigten Arabischen Emiraten einen Zugriff auf derartige Dienste haben.
Bis zum Ende des Monats werden die BlackBerry Enterprise Server-Accounts von kleineren Firmen gelöscht, berichtet der Netzdienstleister Etisalat laut einem Artikel von 'The National'. Die zugehörige Erlaubnis hat die Telecommunications Regulatory Authority (TRA) bereits ausgesprochen.
Ab dem 1. Mai dieses Jahres sollen kleine Unternehmen dann auf den BlackBerry Internet Service setzen, bei dem keine privaten Server zum Einsatz kommen. Eine verschlüsselte Übermittlung von Nachrichten kann dann auf diesem Wege erfolgen.
Im Oktober des letzten Jahres konnte der in Kanada ansässige Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) ein Verbot der Dienste erfolgreich abwenden. Die zuständige Regierung des Landes befürchtete, dass Extremisten die Dienste zur Vorbereitung von Anschlägen nutzen könnten. Detaillierte Informationen zu diesem Abkommen liegen nicht vor. Von offizieller Seite hieß es nur, dass es zu einer Übereinkunft gekommen sei.
RIM selbst verschlüsselt sämtliche E-Mails, welche die Kunden von ihren BlackBerrys an den BlackBerry Enterprise Server (BES) senden. Zur Entschlüsselung der Kommunikation liegt den Angaben der Entwickler zufolge kein Masterkey vor.
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