Gawker-Hack: Zusammenhang mit Spam-Welle
Zunächst wurde vermutet, dass sich hinter der besagten Adresse schädlicher Inhalt verbergen könnte, der die Systeme der Nutzer in Gefahr bringt. Besonders bemerkenswert sei in diesem Zusammenhang, dass die Verbreitung der Spam-Links mit einer besonders hohen Geschwindigkeit erfolgte.
Daraufhin hat sich der Sicherheitsexperte Damon Cortesi mit dieser Thematik auseinandergesetzt und einen genauen Blick auf die zugehörigen Links geworfen. Schädlichen Code konnte er dabei nicht ausfindig machen.
Die Leiterin des Twitter "Trust and Safety" Teams, Del Harvey, hat sich bereits zu diesem Vorfall geäußert und teilte mit, dass die Verbreitung der Spam-Links im Zusammenhang mit den gestohlenen Gawker-Daten steht. Allen betroffenen Nutzern wird eine Änderung des Passworts dringend empfohlen.
Vermutlich haben die Angreifer der Gawker-Datenbank die erlangten E-Mail- und Passwort-Kombinationen genutzt, um sich bei Twitter anzumelden und ihre Links auf diese Weise in Umlauf zu bringen.
Verantwortlich ist für diesen Hack eine Gruppe namens Gnosis. Am Wochenende wurden die Server von Gawker Media angegriffen und dabei wurde auch eine große Datenbank mit sensiblen Informationen im Netz veröffentlicht.
Gawker Media ist der Betreiber von bekannten Blogs wie Kotaku, Gizmodo, Lifehacker und Gawker.
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