Webentwickler kämpft gegen schlechte Flash-Banner
Mit der "Flash Ads Are Broken"-Initiative sollen vor allem Werbe-Netzwerke adressiert werden. Ziel ist es nicht, Flash-Werbung generell aus dem Netz zu verbannen, sondern das Verhalten der Banner für die Web-Entwickler leichter kalkulierbar zu machen.
Aktuell kommt es häufig vor, dass sich ein Banner über Inhalte legt und sich kaum entfernen lässt. Dies ließe sich nach Ansicht von Yu vermeiden, wenn die Designer der jeweiligen Flash-Anzeigen den wmode-Parameter auf "transparent" oder "opaque" stellen.
Yu räumt ein, dass dies auf Seiten der Nutzer mehr Ressourcen beansprucht, als die derzeit meist gewählte "window"-Option. Allerdings halte sich das Problem in Grenzen, da es schließlich nur um vergleichsweise kleine Banner und nicht um bildschirmfüllende Spiele geht. Die Rechner der allermeisten Anwender würden schnell genug sein, so der Entwickler.
Web-Entwickler seien schon lange mit dem Problem konfrontiert, dass Flash-Werbung ihnen das Seiten-Design zerstören kann. Mit der Initiative wolle er versuchen, auch auf Seiten der Werbetreibenden Aufmerksamkeit auf das Problem zu lenken. Er fordert daher Anwender dazu auf, selbst Screenshots betroffener Webseiten auf das Portal der Initiative hochzuladen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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