Mozilla will besser vor schädlichen Addons schützen
Aus diesem Grund will sich Mozilla künftig verstärkt um diese Thematik kümmern. Ungeprüfte Erweiterungen sollen mit einem entsprechenden Button gekennzeichnet werden. Zudem will man diese Addons dann im Hinblick auf die Auflistungen weiter hinten einreihen.
Trotzdem wird es auch in Zukunft experimentelle Addons für den Firefox geben. Einer Totalabschottung will man diesbezüglich aus dem Weg gehen. Durch entsprechend klare Hinweise will man allerdings auch Normalanwender ausdrücklich auf potenzielle Gefahren hinweisen.
Ein bekanntes Beispiel für eine Firefox-Erweiterung, bei der im Hintergrund von ahnungslosen Anwendern Login-Daten abgegriffen werden, stellte die Addon "Mozilla Sniffer" dar. Inzwischen haben die Firefox-Entwickler diese Erweiterung aus dem Angebot genommen.
Trotz einem Virenscann wurde die besagte Addon Anfang Juni dieses Jahres zum Download veröffentlicht. In fünf Wochen haben etwa 1800 Anwender diese Erweiterung heruntergeladen und installiert. Aus Sicherheitsgründen wird allen Nutzern von "Mozilla Sniffer" dazu geraten, ihre Passwörter zu ändern, teilte 'Pressetext' mit.
Auf die Problematik im Zusammenhang mit entsprechend manipulierten Erweiterungen hat kürzlich der Entwickler Andreas Grech hingewiesen. Auch wenn es diesbezüglich um den Chrome Browser von Google ging, sei der aufgezeigte Datendiebstahl ebenfalls mit anderen Browsern möglich.
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