Hewlett-Packard kündigt 9.000 Entlassungen an

Wirtschaft & Firmen Der Computer-Konzern Hewlett-Packard (HP) will rund 1 Milliarde Dollar in eine stärkere Automatisierung seiner Datenzentren und verschiedene Umstrukturierungsmaßnahmen investieren. Dies soll den Weg für die Vernichtung von 9.000 Arbeitsplätzen frei machen. Der Prozess soll sich über die kommenden drei Jahre erstrecken. Letztlich soll die Produktivität dadurch ab dem Geschäftsjahr 2013 pro Jahr um 500 Millionen Dollar bis 700 Millionen Dollar steigen.

Wie Finanzchefin Cathie Lesjak ausführte, ergibt sich der überwiegende Teil der geplanten Maßnahmen aus der Übernahme des IT-Dienstleisters EDS, den HP im Jahr 2008 für 13,9 Milliarden Dollar aufkaufte. In der zweiten Phase des Zusammenschlusses sollen nun Datenzentren, IT-Netzwerke und andere Bereiche vereint werden.

Allerdings sollen im Rahmen der Restrukturierung voraussichtlich auch rund 6.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Diese sind vor allem im Vertriebssystem des Konzerns angesiedelt. Weltweit liegt die Stärke der HP-Belegschaft derzeit bei rund 300.000 Mitarbeitern.
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