Palm erwägt Lizenzierung von WebOS an Dritte
Wie kürzlich bekannt wurde, sucht Palm bereits nach einem möglichen Käufer. Als Tochter eines größeren Konzerns sieht man bessere Chancen, im hart umkämpften Smartphone-Markt zu bestehen. Das ist aber nicht die einzige Option, die Rubinstein für die Zukunft des Unternehmens sieht.
Wie er gegenüber der britischen Wirtschaftszeitung 'Financial Times' ausführte, wird auch erwogen, das Betriebssystem WebOS an andere Handy-Hersteller zu lizenzieren. Dies wäre eine Möglichkeit, zusätzliche Einnahmen zu generieren.
"Ich glaube daran, dass Palm auch eigenständig überleben kann", sagte Rubinstein. "Wir haben einen Plan, der uns in die Profitabilität zurückführen kann." So arbeite man intensiv an neuen Produkten und habe schon einige Neuerscheinungen auf Lager.
Gänzlich ausschließen will er einen Verkauf des Unternehmens dennoch nicht. "Wenn jemand mit einem guten Angebot ankommt, müssen wir dies natürlich prüfen", sagte er. Entgegen den Berichten habe man aber noch keine Bank angeheuert, die den Verkaufsprozess unterstützen soll.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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