58% aller neuen Apps versagen bei Sicherheits-Test

Entwicklung Obwohl das Bewusstsein hinsichtlich der Sicherheit bei professionellen Programmierern inzwischen sehr hoch ist, sind in neuer Software oft noch zahlreiche Sicherheitslücken zu finden. Das geht aus einem Vortrag hervor, den das US-Unternehmen Veracode auf der Sicherheitskonferenz RSA Security hielt. Die Firma hat sich darauf spezialisiert, Anwendungen vor deren Veröffentlichung ausgiebig auf Sicherheitsprobleme zu testen.

In den letzten anderthalb Jahren hätten es 58 Prozent der neu eingereichten Programme nicht geschafft, die erste Testphase zu überstehen, wusste man zu berichten. Die hohe Rate sei durchaus erstaunlich, insbesondere da es sich bei den Entwicklern um Leute handle, die sich durchaus um die Vermeidung von Sicherheitslücken bemühen und entsprechend auch den Dienst des externen Testers in Anspruch nehmen, erklärte Roger Oberg, Marketing-Chef von Veracode.

Bei einem Großteil der eingereichten Software wurden dabei nicht einmal nur Fehler entdeckt, die selbst geschulten Augen durchaus einmal entgehen können. Vielmehr seihen die meisten Programme auch mit Bugs behaftet, die in den Listen der gewöhnlichsten Programmierfehler aufgeführt werden.

Allerdings konnte Oberg noch keine Angaben dazu machen, ob die Tendenz eher zu sicherer oder unsicherer Software geht. Das Unternehmen hat erstmals eine solche Studie erstellt und entsprechendes Vergleichsmaterial aus früheren Jahren fehlt daher.
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