EC-Karten-Panne: Das Jahr 2010 machte Probleme

Wirtschaft & Firmen Nach dem Jahreswechsel beklagten sich viele Menschen über Probleme mit ihren girocard- bzw. EC-Karten. Laut dem Zentralen Kreditausschuss sind die Probleme seit gestern Abend größtenteils behoben. Inzwischen konnte man die Ursache ausmachen. Demnach weist ein Chip eines bestimmten Produktionstyps einen Software-Fehler auf, der in Zusammenhang mit der Verarbeitung der Jahreszahl 2010 steht. In Folge dessen wurden viele girocard- und Kreditkarten sowohl im In- als auch im Ausland abgelehnt. Insgesamt sollen 25 Millionen girocard- sowie 5 Millionen Kreditkarten betroffen gewesen sein.

Laut dem Zentralen Kreditausschuss arbeitet man derzeit mit Hochdruck daran, dass die Händler-Terminals die Karten wieder akzeptieren. Inzwischen sollte es nur noch vereinzelt zu Problemen kommen. Diese werden in den nächsten Tagen schrittweise durch eine neue Konfiguration der Terminals behoben.

Betroffen waren den Bekanntmachungen zufolge neuere Karten, bei denen der EMV-Chip zum Einsatz kommt. Diese Technologie soll die Karten gegen das illegale Kopieren schützen und überdies die Manipulation von gespeicherten Daten auf den Karten unterbinden. Die Entwickler dieser Technologie haben es sich zum Ziel gesetzt, die bisher üblichen Magnetstreifen zu ersetzen. EMV steht für die drei größten Zahlungskarten-Herausgeber Europas: Europay International, MasterCard und VISA.
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