Analysten: Windows 7 zieht IT-Branche aus der Krise

Windows 7 Microsofts neues Betriebssystem Windows 7 wird nach Einschätzung der Analysten von Goldman Sachs entscheidend zur Überwindung der Krise in der IT-Branche beitragen. Hintergrund ist angeblich eine steigende Bereitschaft für einen Wechsel. Für das dritte Quartal 2009 erwartet Goldman Sachs unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen IDC einen Anstieg der PC-Verkäufe um 17 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Quartal, berichtet 'PCWorld'. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fällt das Plus mit rund zwei Prozent aber eher gering aus.

Für das kommende Jahr rechnet man wieder mit einer Normalisierung der Absatzzahlen. Dies soll vor allem auf ein bevorstehendes Ende des Lebenszyklus' vieler von Firmen verwendeter PCs zurück zu führen sein. Windows 7 soll hierbei angeblich eine wichtige Rolle spielen.

Bei einer Umfrage fand Goldman Sachs heraus, dass 94 Prozent der Teilnehmer einen Wechsel auf Windows 7 planen. 32 Prozent von ihnen wollen den Umstieg im Jahr 2010 in Angriff nehmen, während weitere 28 Prozent erst im Jahr 2011 wechseln wollen. Die verbleibenden 34 Prozent wollen wahrscheinlich bis zum Support-Ende weiter mit Windows XP arbeiten bzw. kurz vorher im Jahr 2013 auf Windows 7 umsteigen.

Als weiteren Indikator sehen die Analysten die von vielen Umfrageteilnehmern erwartete Steigerung ihrer Ausgaben für Microsoft-Produkte. Gleichzeitig kann offenbar auch Apple profitieren, da viele Unternehmen mehr Geld für Mac-Hardware ausgeben wollen.

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