Digital Rights Management bald auch für Hardware?
Das Frankfurter Unternehmen DiSa Digital Safety entwickelt derzeit eine Technologie, die das Problem zumindest bei der Elektronik in den Griff kriegen soll, berichtet 'Technology Review'. Eine Kombination aus Hard- und Software soll dafür sorgen, dass nur ein rechtmäßiger Käufer ein Produkt auch in Betrieb nehmen kann. Die Idee basiert auf dem Digital Rights Management (DRM).
Bevor man ein gekauftes Elektronikgerät vollständig verwenden kann, muss man nachweisen, dass man dazu überhaupt berechtigt ist. Ein Dieb könnte somit mit seiner geklauten Hardware nichts anfangen. Wie das Ganze umgesetzt wird, entscheidet der Einzelhandel.
Ein erster Test in 14 MediMax-Filialen hat bereits die Funktionsweise demonstriert. So wurden SD-Karten mit dem System von DiSa gesichert. Der Käufer musste die Speicherkarte an der Kasse freischalten lassen, um sie später auch verwenden zu können. Das Medium muss dafür in ein Spezialgerät eingelegt werden.
Eine zweite Version des DiSa-Systems basiert auf einer Software, die auf dem gekauften Gerät vorinstalliert ist, beispielsweise auf einem Handy. Der Käufer erhält an der Kasse einen Code, den er beim ersten Einschalten eingeben muss. Erst dann lässt sich das Handy auch verwenden. Nach der Freischaltung muss der Vorgang im gesamten Produktleben nicht wiederholt werden.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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