Zero-Day-Sicherheitslücke in mehreren Adobe-Apps
Das bedeutet, dass ein bisher unbekannter und somit auch noch nicht gepatchter Fehler in der Software bereits von Angreifern ausgenutzt wird. Den Angaben zufolge gibt es bereits eine Reihe von Webseiten, die versuchen, Internet-Nutzern über den Bug Malware unterzuschieben.
Das Internet Storm Center führte bereits erfolgreiche Tests mit der Kombination auf dem Internet Explorer und dem Flash Player 10 durch. Bei den Versuchen wurde der Testrechner mit einem Trojaner infiziert, der in den meisten Signatur-Datenbanken von Virenscannern noch nicht enthalten ist.
Aber nicht nur über Webseiten soll sich der Schädling verbreiten können. Offenbar ist es auch möglich, den Schadcode über PDF-Dateien einzuschleusen. Adobe verlautbarte nun, dass man die Sicherheitslücke derzeit untersuche. Ein Sicherheits-Update wird dann voraussichtlich außer der Reihe veröffentlicht - immerhin ist der nächste reguläre Patch Day des des Unternehmens erst im September.
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Christian Kahle
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