Markt für Unterhaltungselektronik schrumpft 2009

TV & Video Wie der Branchenverband BITKOM heute unter Berufung auf die Marktforschungsinstitute EITO und GfK mitgeteilt hat, wird der Markt für Unterhaltungselektronik in Deutschland im laufenden Jahr deutlich schrumpfen. Im Vergleich zum Vorjahr wird der Markt dieses Jahr um sieben Prozent auf ein Umsatzvolumen von 12,4 Milliarden Euro schrumpfen. Europaweit soll der Umsatz mit Unterhaltungselektronik sogar noch stärker schrumpfen, meldet der Verband. Hier wird ein Minus von neun Prozent auf 62 Milliarden Euro erwartet.

"Der Grund für das Minus im Markt für Unterhaltungselektronik ist weniger eine Konsumzurückhaltung der Verbraucher infolge der Wirtschaftskrise", so BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. "Die Digitalisierung der Unterhaltungselektronik hat in den vergangenen Jahren zu sehr kräftigen, oft zweistelligen Wachstumsraten geführt. Dieser Prozess ist jetzt nahezu abgeschlossen."

Ein weiterer Grund für das Minus sei Berg zufolge, dass es im laufenden Jahr keine Sondereffekte geben welche durch sportliche Großereignisse wie die Olympischen Spiele oder die Fußball-EM im Jahr 2008 ausgelöst werden. Von den Absatzproblemen wenig beeinflusst scheinen derzeit Flachbildfernseher.

Wie wir bereits berichtet haben, wird der Trend hin zu LCD- und Plasmageräten auch in diesem Jahr anhalten. Allein in Deutschland sollen dem BITKOM zufolge in diesem Jahr rund 7,1 Millionen Flachbildfernseher verkauft werden. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Plus um 7,4 Prozent.
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