Windows 7: Dauerhafte Verbindung mit UMTS-Chips

Windows 7 Das schwedische Telekommunikationsunternehmen Ericsson hat heute einen neuen mobilen Breitband-Chip speziell für Microsofts kommendes Betriebssystem Windows 7 vorgestellt. Der Chip mit der Bezeichnung "F3607gw" soll nicht nur 50 Prozent weniger Energie benötigen als sein Vorgänger und damit die Akku-Laufzeit mobiler Geräte erhöhen, sondern er bleibt auch verbunden, wenn das Gerät ausgeschaltet ist. Netbooks könnten somit auch dann via UMTS bzw. GPRS erreichbar sein, wenn sie ausgeschaltet sind.

Dank der dauerhaften Verbindung können einige interessante Funktionen realisiert werden. Ähnlich wie bei einer gewöhnlichen Netzwerkkarte könnte das Netbook starten, wenn es ein spezielles Signal erhält (Wakeup on LAN). Auch die Fernwartung ist dadurch nicht mehr undenkbar.

Sollte das mobile Gerät, in dem der Chip verbaut ist, gestohlen werden, könnte ein Kill-Signal gesendet werden, welches die weitere Verwendung unmöglich macht. Theoretisch könnte dadurch auch der Standort des Gerätes bestimmt werden. Mit Hilfe des integrierten GPS-Transceivers würde sich auch eine Art Sicherheitsbereich aufbauen lassen, in dem das Gerät betrieben werden darf. Verlässt es den Bereich, wird es gesperrt.

WinFuture Special: Windows 7
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