Google testet interessenbasierte Online-Werbung

Internet & Webdienste In einem Blogeintrag hat Google die Einführung von interessenbasierter Werbung angekündigt. Damit will man die Werbeeinblendungen für Partnerfirmen und Internetnutzer interessanter und nützlicher machen. Wie Google-Mitarbeiterin Susan Wojcicki erklärt, sorgt die neue Art der Werbung dafür, dass Nutzer für sie selbst relevante Werbung bekommen und nicht nur Werbeeinblendungen auf Basis von bestimmten Schlüsselwörtern. Der Beta-Test für das 'Interest-based Ads'-Programm ist am gestrigen Mittwoch gestartet, der offizielle Start ist am 8. April.

Der Beta-Test läuft zunächst auf YouTube und weiteren Partnerseiten von Google, erklärte Wojcicki. "Die neue Werbeform assoziiert verschiedene Interessenkategorien - beispielsweise Sport, Gartenarbeit, Autos oder Tiere - mit dem Browser des Nutzers, basierend auf den Internetseiten, die er zuvor besucht hat", so Wojcicki.

Neben der automatischen Wahl der Werbekategorien auf Basis der zuletzt besuchten Webseiten, soll es auch möglich sein, mit Hilfe des sogenannten "Ads Preferences Manager" festzulegen, welche Interessen man verfolgt - anschließend werden die Werbeeinblendungen daran angepasst.

Durch ein Browser-Plug-in soll es zudem möglich sein, die eigene Privatsphäre zu schützen und das Versenden der Daten an Google zu verhindern. Nach der Installation des Plug-ins und der entsprechenden Konfiguration wird man keine interessenbasierten Werbeeinblendungen mehr erhalten, heißt es.
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