Apple kontrolliert Bücher im iPhone App-Store
So wollte der Autor David Carnoy, der auch Redakteur bei den amerikanischen Kollegen von 'Cnet' ist, sein neuestes Werk namens "Knife Music" über den App-Store von Apple veröffentlichen. Doch das Unternehmen lehnte den Antrag ab. Als Begründung verwiesen die Verantwortlichen lediglich auf die Nutzungsbestimmungen, in denen angegeben ist, dass sämtliche Waren keine anstößigen Inhalte aufweisen dürfen.
Im Buch von David Carnoy störte sich Apple an genau einem Satz bzw. einem Wort. Das umgangssprachlich verwendete "fuck" wird in den US-Medien grundsätzlich zensiert. Da es in "Knife Music" genau einmal vorkommt, verbietet Apple die Veröffentlichung des Buches.
Doch nicht alle Bücher, die auf dem iPhone oder anderen Geräten landen, können von Apple kontrolliert werden. Im App-Store von iTunes werden auch diverse eBook-Reader angeboten, über die sich zahlreiche Werke aus dem Internet herunterladen lassen. Hier greifen die Schutzmaßnahmen nicht.
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