Nur jeder 2. Rechner landet auf dem Gebrauchtmarkt
Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Gartner gelangen nur rund 20 Prozent der Gebraucht-Computer aus einer Industrienation in Entwicklungs- und Schwellenländer. Eigentlich sei der Markt zwar voller Möglichkeiten, doch der Wettbewerbsdruck und die starke Fragmentierung würden die positiven Effekte dämpfen, hieß es weiter.
Bei gebrauchten Systemen sind eigentlich größere Margen möglich als bei Neu-PCs. Diese würden jedoch zunehmend durch hohe Kosten für Transport sowie Import bzw. Export und sinkende Durchschnittspreise beeinträchtigt. Außerdem schade der Trend zu Notebooks und ein größeres Interesse an Hardware der aktuellen Generation dem Second-Hand-Markt.
Gartner machte den Verkäufern von Gebraucht-PCs aber auch Hoffnung. So würden die Kunden wahrscheinlich immer lieber zu einem gebrauchten Marken-PC mit höherer Ausstattung greifen als zu einem Netbook mit Basis-Ausstattung. Angesichts der Wirtschaftsprobleme sehen die Marktforscher außerdem einen steigenden Bedarf für gebrauchte Rechner, weil die Firmen weniger Geld für neue Hardware ausgeben, um Kosten zu senken.
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