Diamond: Berichte über defekte Grafikkarten gelogen
Ein ehemaliger Beschäftigter soll das Gerücht den Angaben zufolge in die Welt gesetzt haben. Dieser habe sich mit dem Streuen falscher Behauptungen offenbar für seine Entlassung rächen wollen. Man habe ihn entlassen, nachdem er einen einfachen Fehler, der bei maximal 200 Grafikkarten auftrat, nicht beheben konnte.
"Wir hatten den Mann eingestellt, weil sein Lebenslauf gute Referenzen aufwies und auch sein polizeiliches Führungszeugnis sauber war. Als wir letztlich tiefer forschten, fanden wir heraus, das er falsche Angaben gemacht hatte und entließen ihn unverzüglich", so Diamond-Chef Bruce Zaman.
Das Unternehmen habe nach eigenen Angaben bei der Fertigung eine Fehlerquote von rund 1 Prozent, während der Branchenschnitt bei etwa 10 Prozent liege. Kunden, die durch die letzten Berichte verunsichert sind, versucht man außerdem mit dem Hinweis auf die Qualitätsgarantien für die Produkte des Herstellers zu beruhigen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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