eBay will Kleinanzeigengeschäft massiv ausbauen
In den kommenden sechs Monaten sei mit mehreren Zukäufen zu rechnen, so Jacob Aqraou, Leiter des Geschäftsbereichs bei eBay, gegenüber dem 'Wall Street Journal'. Der Konzern betreibt derzeit bereits in mehreren Ländern die Plattform Kijiji.
Die schwache Wirtschaftsentwicklung und die Krise an den Kreditmärkten hätten dafür gesorgt, dass eine Reihe etablierter Anbieter derzeit billig zu haben sind, so Aqraou. Bei den Übernahmen wolle man sich auf Firmen konzentrieren, die in Regionen oder Warenbereichen tätig sind, die bisher von eBay selbst nicht abgedeckt werden.
In den Jahren 2004 und 2005 expandierte der Konzern schon einmal in diesem Markt. Neben dem Start von Kijiji investierte man mehrere hundert Millionen Dollar in eine 25-prozentige Beteiligung an der größten US-Kleinanzeigen-Plattform Craigslist und den Einstieg ins deutsche Mobile.de, das niederländische Unternehmen Marktplaats sowie in Loquo aus Spanien.
Einnahmen werden bei den Plattformen aus Einstellgebühren und Werbung generiert. So sollen sie Schätzungen zufolge bereits zu 5 bis 10 Prozent zu eBays jährlichem Umsatz von 7,7 Milliarden Dollar beitragen.
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