Dell darf nicht mit "sichersten Notebooks" werben
Der chinesische Computer-Hersteller Lenovo hatte beim BBB eine Beschwerde wegen unlauterer Werbung gegen Dell eingereicht. Dieser integriert ebenso wie der US-Konkurrent Verschlüsselungs-Technologien in seine Geräte. Lenovo verwendet dabei Eigenentwicklungen, während Dell auf Produkte von Drittherstellern zurückgreift.
Das BBB forderte Dell auf, diese Form der Werbung zu unterlassen. Das Unternehmen könne zwar mit seinen Sicherheits-Features werben, müsse aber konkrete Bezüge aufzeigen. Eine Strafe wurde nicht verhängt.
Dell erklärte sich mit der Entscheidung des BBB einverstanden - offenbar auch, weil man noch einmal mit einem blauen Auge davon kam. Kürzlich wurde das Unternehmen bereits von einem Gericht wegen betrügerischer Werbung verurteil. Der Hersteller habe seine Kunden über die Geschäftsbedingungen bei Ratenzahlungen getäuscht, so das Urteil.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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