China will Zugriff auf Online-Videos einschränken
Bereits ab dem 31. Januar sollen Video-Portale dann nur noch von staatlich kontrollierten Unternehmen betrieben werden dürfen. Der Vorteil für die Regierung liegt auf der Hand - sie hat die volle Kontrolle darüber, welche Videos gezeigt werden dürfen und welche nicht.
Wie die chinesische Medienbehörde mitgeteilt hat, soll damit der Zugriff und die Verbreitung von pornografischem Material verhindert werden. Darüber hinaus möchte man sicherstellen, dass keine Videos im Internet gezeigt werden, die Staatsgeheimnisse verraten und somit der Stabilität der Gesellschaft schaden könnten.
"Wer Videodienste im Internet anbietet, sollte darauf pochen, dem Volk und dem Sozialismus zu dienen", heißt es auf der Internetseite der staatlichen Medienbehörde. Gerade im Hinblick auf die olympischen Spiele, die im Sommer 2008 in Peking stattfinden werden, häuft sich wegen der Ausweitung der Zensur im Internet die Kritik an der chinesischen Regierung.
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