Tschüss Flash: Opera will offenen Webvideo-Standard
Die Entwickler des Browsers Opera machen sich deshalb nun für einen offenen Videostandard für das Internet stark. Dabei führen sie universelle Bildformate wie JPEG, GIF oder auch PNG als Beispiele für offene Lösungen an. Als möglichen Standard-Codec schlagen sie Ogg Theora vor, der ihrer Meinung nach als aussichtsreicher Kandidat gilt, da keine Lizenzgebühren anfallen.
Außerdem dürfte Ogg Theora nach Auffassung der Opera-Macher bald auch von einer Vielzahl von Endgeräten unterstützt werden. Die Entwickler unterstützen deshalb die breite Einführung des HTML-Elements <video>, das bereits in den Entwürfen der Spezifikationen für HTML5 zu finden ist. Die Verwendung erfolgt ganz wie bei der Einbindung von Bildern in Websites, die Wiedergabefunktionen sollen in den jeweiligen Browser eingebunden werden.
Auf ihrer Homepage bieten die Opera-Entwickler bereits eine Testversion ihres Browsers an, der Unterstützung für das neue Konzept für Webvideos bietet. Als Vorteil ihres Ansatzes nennen sie die Offenheit des Standards und die Nutzung ohne Browser-PlugIns. Auch einige Anwendungsbeispiele hält der Entwickler-Bereich der Opera-Homepage bereit.
Weitere Informationen: Opera Developer Community
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