Virgin - Die neue Lieblingsfluglinie der Technik-Freaks
Virgin will vor allem durch ein hippes Image punkten und setzt dabei auf die Ausstattung seiner Maschinen mit allerlei nützlichem High-Tech. Neben spezieller Beleuchtung werden an allen Plätzen Ledersitze und verstellbare Kopfstützen geboten. Außerdem gibt es selbst für Economy-Passagiere USB- und Stromanschlüsse, über die mobile Gadgets und Laptops mit Strom versorgt werden können.

In naher Zukunft will man zudem die ebenfalls an jedem Sitzplatz vorhandenen Ethernet-Ports aktivieren, über die man dann für den verhältnismäßig günstigen Preis von rund 10 US-Dollar pro Flug im Internet surfen kann.
Die in der Sitzlehne des Vordermanns verbauten Displays haben es in sich. Neben den auch bei anderen Airlines üblichen Spielfilmen und Serien will Virgin auch Satelliten-Fernsehen und -Radio anbieten. Darüber hinaus wird eine Bibliothek von Hörbüchern und der Zugriff auf rund 3000 MP3-Songs angeboten.

Doch Virgins High-Tech Flugzeuge (Airbus A319 und A320) sollen noch weit mehr können. Das Onboard-Kommunikationssystem, welches auf Basis von Linux realisiert wurde, soll sogar Chat-Funktionen mitbringen, so dass man mit anderen Passagieren Kontakt aufnehmen kann. Dazu steht ein vollwertiges QUERTZ-Keyboard zur Verfügung.
Die Displays werden auch für die Bestellung von Mahlzeiten und Getränken genutzt. Dies hat nicht nur Vorteile für die Passagiere, sondern auch für die Fluglinie. Das System weiß so nämlich jederzeit über die bestellten Vorräte Bescheid und kann für Nachschub sorgen.

Für die alltäglichen Verspätungen im Flugverkehr hat man auch bei Virgin America allerdings keine ultimative Lösung parat. Die gestrigen Jungfernflüge von der Ost- zur Westküste der USA hatten teilweise Verspätungen von rund einer Stunde wegen eines schweren Sturms.
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