Sony: Rückruf von 416.000 Digitalkameras gestartet

Hardware Wie zum Beispiel bei Autos kommt es auch bei Elektronikgeräten immer wieder zu Rückrufaktionen. Die Ursache sind meist Defekte, die erst nach der Markteinführung bemerkt werden. Der japanische Elektronikkonzern Sony muss nun insgesamt 416.000 Digitalkameras zurückrufen. Betroffen ist ausschließlich das kompakte Modell Sony Cyber Shot DSC-T5. Nach Angaben des Herstellers kann es vorkommen, dass sich der Metallboden des Kameragehäuses verbiegt, so dass scharfe Kanten entstehen. Dadurch könnten sich die Besitzer der Kamera bei deren Benutzungen Schnittwunden zuziehen, warnt Sony.


Offenbar löst sich die Metallplatte, die den Boden der Kamera bildet vom Rest des Geräts. Während der Produktion soll es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein, die dafür sorgen, dass sich der Boden nach einer gewissen Zeit lösen kann. Das Problem besteht bei den Geräten mit der Seriennummer 4500001 bis 4569350.


Sony gab an, dass der Löwenanteil der betroffenen Geräte außerhalb Japans verkauft wurde. In Europa, den USA und China sollen 350.000 Kameras betroffen sein, während in Japan rund 66.000 Geräte den Fehler aufweisen.

Die Kunden sollen sich die jeweilige Sony-Niederlassung ihres Landes wenden, wenn sie anhand der Seriennummer feststellen, dass ihre Kamera von dem Fehler betroffen sein könnte. Sony übernimmt dann den kostenlosen Austausch der Bodenplatte.

Weitere Informationen: Sony.de
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!