Vista: Terminverschiebung durch Europäische Union?
Das Wall Street Journal zitiert in der aktuellen Ausgabe einen Microsoft-Sprecher, der Bedenken zur Markteinführung in Europa äußert. Demnach wartet man in Redmond derzeit eine Antwort aus Brüssel ab. Diese soll klären, ob die Europäische Kommission Einwände hat, was das neue Betriebssystem angeht. Angeblich sollen sich diverse Konkurrenten von Microsoft an dieses Gremium gewand haben. Sollte dies der Fall sein, so müsste der Konzern noch einige Arbeitsstunden in sein Produkt stecken und die europäischen Länder würden später in den Genuss von Windows Vista kommen.
Innerhalb der letzten 15 Monate hat Microsoft die Europäische Kommission mit umfangreichen Dokumentationen versorgt, so dass Bedenken sofort geäußert und behoben werden können. Kürzlich wurde der Redmonder Konzern zu einer hohen Millionenstrafe verurteilt, da man die Forderungen der Eurpäischen Kommission nicht zufriedenstellend erfüllt hat. Außerdem musste eine Windows XP Version angeboten werden, die ohne den Windows Media Player daher kommt.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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