TPM-Chips sollen Mobiltelefone sicherer machen

Telefonie Seit dem letzten Jahr arbeitet ein Zusammenschluß von Mobilfunkunternehmen gemeinsam an einer neuen Sicherheitsspezifikation für Handys. Nun wurde diese fertiggestellt und soll im nächsten Monat auf einer Messe in Los Angeles erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die "Mobile Security Specification" (MSS) soll als Basis für eine neue Generation sicherer Mobiltelefone dienen. Diese Geräte sollen dann weniger einfach missbraucht werden können, da die auf ihnen gespeicherten Informationen auf einem sicheren Speichermodul abgelegt werden.

Unter den an der Erarbeitung der Spezifikationen beteiligten Unternehmen befinden sich einige der größten Namen aus dem Mobilfunkmarkt. Neben den Handy-Herstellern Nokia und Samsung gehört auch der französische Telekomkonzern France Telecom zu der Gruppe hinter der Mobile Security Specification.

Mobiltelefone, die nach den Vorgaben der MSS arbeiten, werden mit einem Trusted-Platform-Module ausgestattet, das auch von einigen PC-Herstellern bereits verbaut wird. Mit diesen Modulen wäre es den Herstellern möglich, bestimmte Daten in einem sicheren Bereich abzulegen, so dass diese nicht mehr von Dritten verändert werden können.

Auf diese Weise könnten Veränderungen am Betriebssystem des Telefons verhindert werden. Gleichzeitig bringt das System vor allem Vorteile für den Fall eines Diebstahls. Der Netzbetreiber wäre problemlos in der Lage, das jeweilige Handy nach Eingang einer Verlustmeldung vorläufig vollkommen unbenutzbar zu machen.
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