Explodierendes Notebook: Wusste Dell Bescheid?
Ein namenloser Mann, der dem Unternehmen sehr nahe stehen soll, behauptet jetzt gegenüber der Internetseite Engadget, dass der Notebook-Hersteller bereits in den Jahren 2003 und 2004 über die Gefahren informiert wurde, die von den verwendeten Akkus ausgehen. In diesen Berichten wurden die Notebooks als "verbrannt", "geschmolzen" und "verbrüht" bezeichnet. Eine Reaktion seitens der Verantwortlichen gab es nicht.

Dell untersucht derzeit die Vorfälle rund um das explodierende Notebook. Die Untersuchung geht auf einen Bericht des Inquirer zurück. Das Technologieportal hatte von einem seiner Leser Fotos und einen Augenzeugenbericht erhalten, nachdem der Laptop auf einer Konferenz im japanischen Osaka in Brand geraten war. Angeblich gab es innerhalb von fünf Minuten mehrere kleine Explosionen.
Bei dem Unfall hatte es keine Verletzten gegeben, die Konferenzteilnehmer waren jedoch von den Auswirkungen des Brandes überrascht. Das Feuer konnte binnen Minuten gelöscht werden. Dell hatte im Dezember 2005 mehrere Tausend Notebookakkus zurückrufen müssen, weil es zu Überhitzungen gekommen war. Das Unternehmen warnte jedoch davor, in dem neuen Fall voreilige Schlüsse zu ziehen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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