Grafikschnittstelle DirectX bald mit Physik-Support

Microsoft Es gibt zahlreiche Anzeichen dafür, dass Microsoft an der Physik-Unterstützung für die Grafikschnittstelle DirectX arbeitet. Eine aktuelle Stelleausschreibung besagt, dass die Redmonder einen Mitarbeiter für das "Direct Physics" Team suchen. Laut Microsoft handelt es sich bei der Simulation von Physik-Effekten um den Schlüssel für die Spiele der nächsten Generation, da der Realismus und die gesamte Spieleerfahrung gesteigert werden. Derzeit gibt es zwei Möglichkeiten, Physik-Effekte in Spielen zu nutzen. Da wären die recht neuen PhysX-Erweiterungskarten von Ageia sowie die Havok-Engine, die hardwareseitig von ATI und Nvidia unterstützt wird.

Geht man den Hinweisen nach, die Microsoft liefert, so könnte das Unternehmen auf die Erweiterungskarten von Ageia setzen. Zwar wird dies nirgends angekündigt, doch in einer Pressemitteilung über das Robotics Studio geben die Redmonder zu, dass sie das Ageia Software Development Kit (SDK) lizenziert haben.

Anderseits arbeitet die Havok-Engine mit bestehenden Grafikchips zusammen. Liest man sich die oben erwähnte Stellenausschreibung durch, so soll der neue Mitarbeiter bei Physikberechnungen helfen, die für die GPU optimiert sind. Voraussetzung für den Job ist ein gutes Verständnis der Grafikshadersprache HLSL.

Microsoft war bisher nicht bereit, eine Stellungnahme zu dieser Thematik abzugeben.
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