Windows Defender markiert Norton AV als Trojaner
Offenbar resultiert die Falscherkennung aus einer fehlerhaften Definitionsdatei. Diese sorgt dafür, dass Symantecs Software als Trojaner erkannt wird. PWS-Bancos, so die gängige Bezeichnung des Trojaners, war im Juli 2003 erstmals aufgetaucht und überträgt Passwortdaten über eine FTP-Verbindung an den Autor.
Entfernt man nun mit Windows Defender (früher "Windows AntiSpyware") die als schädlich markierte Datei, funktioniert Norton AntiVirus nicht mehr richtig. Erst nach einigen Änderungen in der Registrierungsdatenbank von Windows kann Norton neu installiert werden, so dass es seine Funktion wieder erfüllt.
In einigen Microsoft-Foren meldeten sich zahlreiche Anwender, die Windows Defender, obwohl es sich noch im Beta-Stadium befindet, bereits einsetzen und auch Symantecs AntiViren-Programm installiert hatten. Nachdem ein Sicherheitsspezialist der Washington Post darüber berichtet hatte, hat sich nun auch Microsoft geäussert und mitgeteilt, dass das Problem mit einem der nächsten Updates der Definitionsdateien behoben werden soll.
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