Microsoft erweitert Test seines Kleinanzeigenportals
Zunächst ist der Dienst nur für Firmen und deren Mitarbeiter aus dem Raum Seattle zugänglich. Dazu gehören die Universität Washington, Safeco und der Flugzeughersteller Boeing. Durch den Test in einem relativ kleinen Bereich mit Hilfe von Firmen mit zahlreichen Mitarbeitern will man sicher gehen, dass alle Eigenschaften des Systems auch im normalen Einsatz funktionieren und sinnvoll sind.
Bei Live Expo können Nutzer Gegenstände und Dienstleistungen zum Kauf oder zur Miete anbieten. Das System funktioniert ähnlich dem vor allem in den USA beliebten Craigslist.com oder dem von eBay angebotenen Kijiji.de. Die Nutzer können ihre Anzeigen mit Hilfe eines WYSIWYG-Editors ändern und Bilder lassen sich ebenfalls integrieren.
Im Gegensatz zu Craigslist oder Kijiji bietet Microsofts Portal jedoch eine Integration in einige andere Dienste des Redmonder Software-Konzerns. So lassen sich die Angebote mit Hilfe von Live Local auf bestimmte Gegenden beschränken und über den Windows Live Messenger kann man den direkten Kontakt zum Anbieter suchen. Mit einem speziellen Modul können eigene Kleinanzeigen auch in Microsofts Weblog-Dienst MSN Spaces integriert werden.
Windows Live Expo wurde seit November 2005 von rund 14000 Microsoft-Mitarbeitern intern getestet. Die beliebtesten Angebote waren Konzertkarten, die meistgenutzten Rubriken waren Elektronik und Computer. Da die Belegschaft das Produkt sehr positiv aufgenommen hat, war man nun bereits den Dienst für ein grösseres Publikum zu öffnen. Eine USA-weite Beta-Phase soll noch im Frühling gestartet werden.
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