Apple-Chef gegen Preiserhöhungen bei iTunes
Jobs lehnte eine Erhöhung der Preise in seinem Online-Musik-Shop ausdrücklich ab, da er der Auffassung ist, dass die Firmen durch den Wegfall von Arbeitsplätzen in der Herstellung von Tonträgern und den direkten Verkauf über iTunes stark profitieren. Seiner Meinung nach sind die Forderungen der Plattenfirmen ein Zeichen von Habgier.
Die vier grossen Musikkonzerne versuchen derzeit die Regelungen in den Verträgen mit Apple zu ihren Gunsten zu verändern, da viele dieser Verträge zur Zeit kurz vor dem Auslaufen sind. Bisher erhalten die Plattenfirmen einen Anteil von bis zu 70 Cent pro verkauftem Musikstück. In Japan führte der Streit um die Preise bereits dazu, dass keine Musik von Sony BMG und Warner Music mehr über iTunes angeboten wird.
Steve Jobs forderte, dass die Konzerne mit den Einnahmen aus den Online-Verkäufen zufrieden sein sollten, da eine Preiserhöhung nur zu einem Wiedererstarken der illegalen Verbreitung der Musik führen würde, wobei dann beide Seiten verlieren. Die Forderung der Industrie nach höheren Preisen bei iTunes könnte auch ein Versuch sein, die eigenen Angebote zu fördern.
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