Symantec droht Spyware-Entwicklern
Hintergrund sind die Klagen der Schädlings-Hersteller gegen Sicherheits-Firmen: So hat der Hersteller von „Pest Patrol“ jetzt dem Druck nachgegeben und alle Claria-Produkte (unter anderem die Adware „Gator“ bei KaZaA) aus der Datenbank von Pest Patrol entfernt - dadurch erkennt das Anti-Spyware Tool diese nicht mehr. In letzter Zeit verlangen die Hersteller von Ad- und Spyware immer öfter das Entfernen ihrer „Programme“ aus den Datenbanken der Sicherheitstools, wenn die Hersteller sich weigern wird mit juristischen Schritten gedroht.
Symantec möchte nun ab der neuen Version von „Norton Internet Security“ dem Anwender entscheiden lassen welche Schädlinge der Anwender nicht entfernt haben möchte. Damit diese Entscheidung leichter fällt, soll das Programm eine Risikoeinstufung haben: Darin können die Nutzer nachlesen was die gefundene Software anstellt. Bereits jetzt bietet Symantec diese Funktion an, allerdings nur in den für Firmen entwickelten Enterprise- Produkten „Client Security“ und „Network Security“.
Im Sommer dieses Jahres soll Norton Internet Security 2006 erscheinen, bei Produkten wie Norton AntiVirus soll diese Funktion nicht eingebaut werden.
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