BKA will Verbindungsdaten länger speichern
Alle Provider sollen hierzu in der Zukunft verpflichtet werden, die Verbindungsdaten ihrer Kunden mindestens ein halbes Jahr aufzubewahren. "Ich will lediglich nachvollziehen, wer sich wann, wie lange ins Internet eingewählt hat und wer wann mit wem telefoniert hat", so Ziercke. Die Inhalte von Telefongesprächen oder E-Mails sollten dagegen nicht präventiv gespeichert werden.
Der Grund für diese Maßnahmen ist ein EU- Rahmenbschluss von Irland, Schweden, Großbritannien und Frankreich, mit dem die Datensicherung in der Union angepasst werden soll, um ein länderübergreifendes Handeln besser ermöglichen zu können. Das Konzept sieht vor, dass alle Daten für mindestens ein Jahr gespeichert werden müssen. Langfristig soll dieses Konzept die Ermittlungserfolge erhöhen.
Link: Artikel auf Focus.de
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