AMD will CPU-Bezeichnungen neu festlegen
Seit Jahren beginnen die Bezeichnungen für Prozessoren von AMD mit einem K. Angefangen mit den K5 und K6 Chips der 90'er und bis zu den als Athlon und Opteron vermarkteten K7 und K8 CPUs der aktuellen Generation. Das K stellte immer einen Gegensatz zu Intels P-Bezeichnung dar - von den ersten P5 und P6, über Pentium II und III, hin zum aktuellen Pentium 4.
Da AMD sein Angebot ausweiten möchte, hat man sich nun entschlossen, die alten Bezeichnungen hinter sich zu lassen. Wie genau die neuen Chips dann genannt werden ist bisher nicht bekannt.
Jedenfalls bringt AMD 2006 eine Reihe von Prozessoren die bisher den Codenamen "Pacifica" trägt, die mit erweiterten Sicherheitsfeatures aufwartet und ebenfalls über eine "Virtualisierungstechnologie" verfügen soll, die es einem einzelnen Computer erlaubt mehrere Betriebssysteme auszuführen.
Inzwischen arbeiten bei AMD spezialisierte Teams an der Entwicklung verschiedener CPU-Reihen für unterschiedliche Anwendungen. So gibt es neben den Teams für Server-, Desktop- und Standard-Notebook-Chips auch spezielle Abteilungen für die Entwicklung von Notebook-CPUs mit geringem Energieverbrauch und ebenfalls für günstige Chips für einfache Anwendungen wie Internet und Unterhaltungselektronik.
Um diese Teams zu bilden war AMD bereits kräftig dabei Mitarbeiter von Konkurrenten wie IBM und SUN abzuwerben.
Die Einführung der K-losen CPUs wird in der zweiten Jahreshälfte 2005 stattfinden, wenn AMD mit seinen Dual-Core Prozessoren für Server, Desktops und Notebooks aufwartet. Bis vor einiger Zeit waren diese noch als K9-Generation bekannt.
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