Nur 60 Hz beim neuen iPad mini:
Apple hat eine spannende Ausrede

Apple verpasst dem neuen iPad mini ein OLED-Panel, verzichtet aber weiterhin auf eine 120-Hertz-Bildwiederholrate. Nun rechtfertigt der Hersteller den Schritt und erklärt, warum das Tablet dennoch eine flüssige Darstellung bieten soll.
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Apple
  • Apples achte iPad-Mini-Generation erscheint am 6. November ab 749 Euro
  • Das neue Tablet besitzt erstmals einen kontraststarken OLED-Bildschirm
  • Trotz moderner Technik verzichtet Apple weiterhin auf ein 120-Hertz-Panel
  • Kritik gibt es am Fehlen von ProMotion trotz des schnellen A20-Pro-Chips
  • Apple verteidigt das Display mit extrem schnellen Pixelreaktionszeiten
  • Vorbestellungen starten direkt mit 128 Gigabyte Speicher in der Basis

Das neue OLED-Tablet

Am 6. November bringt Apple die achte Generation des iPad mini auf den Markt. Das kompakte Tablet startet in Deutschland für 749 Euro und bringt erstmals einen OLED-Bildschirm mit. Obwohl die Technologie tiefere Schwarzwerte und höhere Kontraste ermöglicht, müssen Käufer eine Einschränkung hinnehmen: Apple verzichtet weiterhin auf die von den Pro-Modellen bekannte ProMotion-Technik. Das Display aktualisiert Inhalte somit maximal mit 60 Hertz.

Normalerweise sorgt eine Bildwiederholrate von 120 Hertz für sichtbar sanftere Animationen beim Scrollen oder Spielen. Die fehlende Unterstützung sorgte im Vorfeld für Kritik, da das Gerät ansonsten mit dem A20 Pro, den Multitasking-Features von iPadOS 27 und der Kom­pa­ti­bi­li­tät zum Apple Pencil Pro eine professionelle Ausrichtung zeigt.

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OLED ist flüssig genug...

Wie Dave Pakula, Apples Vizepräsident für Hardware-Design, in einem Interview erklärt, ist das Nutzungserlebnis nicht auf eine einzelne Spezifikation zu re­du­zie­ren. Demnach biete die OLED-Technologie eine "extrem schnelle Pixel­reaktions­zeit", die um mehr als eine Größenordnung über der eines klassischen LCD-Panels liege. Dadurch werde alles "wirklich flüssig" dargestellt und Be­we­gungs­un­schär­fe im Vergleich zu LCD "deutlich reduziert".

Zusammen mit Kontrast, Helligkeit und Farben ergebe das ein fantastisches Display. Laut Apple erreicht das Panel 600 Nits bei Standardinhalten, bis zu 1200 Nits bei HDR-Inhalten und ein Kontrastverhältnis von 2.000.000:1. Kurz gesagt: Ein tolles Display, solange bis Apple in den nächsten Jahren dann doch das iPad Mini mit OLED und 120 Hz vorstellt.

Wer das neue Tablet vorbestellen möchte, kann das ab sofort tun. Die Basis­version kommt mit 128 Gigabyte Speicherplatz. Ein Upgrade auf 256 Gigabyte kostet 130 Euro Aufpreis.

Reicht euch ein 60-Hertz-Display bei einem Tablet für über 700 Euro noch aus oder ist ProMotion für euch Pflicht? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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