Xbox: Preise für Microsofts Spielekonsole explodieren regelrecht
Die Verfügbarkeit diverser Xbox-Spielekonsolen verschlechtert sich in Europa weiter. In einigen Ländern sind die Konsolen seit Monaten kaum noch erhältlich. Wo sie noch zu bekommen sind, steigen die Preise in astronomische Höhen.
Drastisch sind die Preisaufschläge auch in einigen anderen europäischen Ländern. In Schweden wird die Xbox Series X mit 1 Terabyte Speicher für über 1400 Euro angeboten. Im offiziellen schwedischen Microsoft-Shop ist das Modell zwar mit 7770 schwedischen Kronen beziehungsweise etwa 694 Euro ausgezeichnet, derzeit aber ausverkauft.
Preisentwicklung der Xbox Series X 1TB im WinFuture.de-Preisvergleich
Auch in anderen EU-Staaten müssen Käufer mit erheblichen Mehrkosten rechnen. Microsoft hatte den empfohlenen Verkaufspreis für die betreffende Konsole zum 1. August von 599,99 auf 799,99 Euro angehoben. Das aktuell günstigste Angebot im WinFuture.de-Preisvergleich liegt aktuell aber bei 921 Euro, nachdem es in den letzten Monaten immer weiter nach oben ging.
Ein erster Gradmesser war "Gears of War: E-Day", das am 6. Oktober erschien. Nach einer Schätzung des Analyseunternehmens Alinea Analytics wurden bislang rund 230.000 Exemplare für Konsolen und Steam verkauft. Das deutet auf einen eher schwachen Start hin, auch wenn die Zahlen allein keine abschließende Bewertung des kommerziellen Erfolgs erlauben.
Die geringe Verfügbarkeit der Konsolen könnte den Absatz zusätzlich bremsen: Wer keine Konsole kaufen kann, kommt als potenzieller Käufer entsprechender Spiele kaum infrage. Das wirft auch Fragen zur geplanten nächsten Xbox-Generation mit dem Projektnamen Helix auf. Sollte Microsoft die Lieferprobleme nicht in den Griff bekommen, könnte bereits deren Marktstart unter schwierigen Vorzeichen stehen. Siehe auch:
- Eine Umfrage zeigt massive Probleme bei Verfügbarkeit der Xbox in Europa
- In Ländern wie Schweden und Spanien sind die Konsolen kaum noch erhältlich
- Microsoft hob den UVP im August an, die Marktpreise liegen noch weit höher
- Engpässe bei Arbeitsspeicher und Speicherbausteinen bremsen die Produktion
- Das neue Spiel Gears of War: E-Day legte im Oktober einen schwachen Start hin
- Lieferprobleme gefährden auch den Start der nächsten Generation Helix
Verfügbarkeit wird nicht besser
Wie angespannt die Lage ist, zeigt eine Umfrage von Jez Corden vom Branchenportal Windows Central. Er befragte Nutzer außerhalb der traditionellen englischsprachigen Märkte nach ihren Erfahrungen mit der Verfügbarkeit der Xbox-Konsolen. Die Rückmeldungen zeichnen ein ernüchterndes Bild, wie Notebookcheck berichtet. Aus Spanien berichtete demnach das Portal MondoXbox, dass die Geräte bereits seit Monaten nicht mehr regulär erhältlich seien. Auch die Präsenz von Microsoft vor Ort habe nachgelassen. So finden dort inzwischen keine Veranstaltungen wie das frühere FanFest mehr statt.Drastisch sind die Preisaufschläge auch in einigen anderen europäischen Ländern. In Schweden wird die Xbox Series X mit 1 Terabyte Speicher für über 1400 Euro angeboten. Im offiziellen schwedischen Microsoft-Shop ist das Modell zwar mit 7770 schwedischen Kronen beziehungsweise etwa 694 Euro ausgezeichnet, derzeit aber ausverkauft.
Preisentwicklung der Xbox Series X 1TB im WinFuture.de-Preisvergleich
Auch in anderen EU-Staaten müssen Käufer mit erheblichen Mehrkosten rechnen. Microsoft hatte den empfohlenen Verkaufspreis für die betreffende Konsole zum 1. August von 599,99 auf 799,99 Euro angehoben. Das aktuell günstigste Angebot im WinFuture.de-Preisvergleich liegt aktuell aber bei 921 Euro, nachdem es in den letzten Monaten immer weiter nach oben ging.
Schwierig für Spiele-Strategie
Microsoft hatte bereits im Juni eingeräumt, dass Engpässe bei Speicherbausteinen und Arbeitsspeicher die Konsolenproduktion beeinträchtigen. Gleichzeitig setzt der Konzern wieder verstärkt auf exklusive Spiele, die Kunden zum Kauf einer Xbox bewegen sollen.Ein erster Gradmesser war "Gears of War: E-Day", das am 6. Oktober erschien. Nach einer Schätzung des Analyseunternehmens Alinea Analytics wurden bislang rund 230.000 Exemplare für Konsolen und Steam verkauft. Das deutet auf einen eher schwachen Start hin, auch wenn die Zahlen allein keine abschließende Bewertung des kommerziellen Erfolgs erlauben.
Die geringe Verfügbarkeit der Konsolen könnte den Absatz zusätzlich bremsen: Wer keine Konsole kaufen kann, kommt als potenzieller Käufer entsprechender Spiele kaum infrage. Das wirft auch Fragen zur geplanten nächsten Xbox-Generation mit dem Projektnamen Helix auf. Sollte Microsoft die Lieferprobleme nicht in den Griff bekommen, könnte bereits deren Marktstart unter schwierigen Vorzeichen stehen. Siehe auch:
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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